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Analysen - DAX 100
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15.10.2010
Südzucker gelungene Diversifikation
Frankfurter Tagesdienst
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www.optionsscheinecheck.de
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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten bei der Südzucker-Aktie (ISIN DE0007297004/ WKN 729700) das Stopp-Loss-Limit auf 15,80 EUR anzuheben.
In der ersten Jahreshälfte 2010 habe der Zuckerkonzern ein Nachsteuerergebnis von 103 Mio. EUR erreicht und somit das Ergebnis aus dem ersten Halbjahr 2009 um knapp 20 Prozent erhöht.
Der Umsatz liege ebenfalls markant über dem Vorjahresniveau. Er sei um fast 5 Prozent auf 3,1 Mrd. EUR verbessert worden. Der Verkauf von Saftkonzentraten sowie eine starke Nachfrage nach Bio-Treibstoffen hätten die Entwicklung befeuert. Die von Südzucker angestrebte Diversifikation sei somit gelungen.
Auch die zweite Jahreshälfte laufe offenbar planmäßig, da der Konzern die Prognosen für das Gesamtjahr noch einmal bekräftigt habe. Der Umsatz solle von 5,7 Mrd. EUR auf 5,8 Mrd. EUR erhöht werden. Auch hinsichtlich des operativen Ergebnisses rechne das Management mit einer Verbesserung. Angepeilt werde weiterhin ein Betriebsgewinn von 450 Mio. EUR. Zum Ende des zurückliegenden Geschäftsjahres hätten nur 403 Mio. EUR in den Büchern gestanden.
Der Konzern setze verstärkt auf alternative Erlösquellen, seitdem die EU mittels Quotenregelungen eine Neuordnung des Zuckermarktes erreichen wolle. Während sich der Umsatz im Kerngeschäft weiterhin rückläufig entwickle, setze Südzucker mit Säften, Tiefkühlkost und dem Bioethanolgeschäft der Tochtergesellschaft CropEnergies (ISIN DE000A0LAUP1/ WKN A0LAUP) Quartal für Quartal mehr um.
Die Investoren hätten im Vorfeld auf eine Prognoseanhebung spekuliert. Dazu sei es nicht gekommen. Die Experten seien per Stopp-Buy-Limit bei 15,50 EUR eingestiegen (vgl. Ausgabe 105/2010) und würden keinen Grund sehen, das Papier nicht weiter zu begleiten. Der Zwischengewinn liege bei ca. 10 Prozent.
Höchste Zeit also, bei der Südzucker-Aktie das Stopp-Loss-Limit auf 15,80 EUR anzuheben, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (Ausgabe 160 vom 14.10.2010) (15.10.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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