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Analysen - Ausland
05.10.2010
Citigroup US-Regierung verkauft Anteile
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Für die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ist die Citigroup-Aktie (ISIN US1729671016/ WKN 871904) weiter kein Kauf.

Die Experten hätten den Ausstieg der amerikanischen Regierung an dieser Stelle schon mehrmals thematisiert. In den zurückliegenden Monaten habe das Finanzministerium Ernst gemacht und 4,1 Mrd. Citigroup-Papiere verkauft.

Mit dem Engagement habe die US-Regierung das Institut nicht nur vor der Insolvenz bewahrt. Auch finanziell habe sich das kurzzeitige Investment gelohnt. Der Verkaufserlös habe 16,4 Mrd. USD betragen. Für das Paket seien anfänglich 18,6 Mrd. USD gezahlt worden.

Das Thema Citigroup sei für die US-Regierung damit aber längst nicht beendet. Es werde noch ein paar Monate dauern, bis alle Anteile veräußert würden. Im Zuge der Finanzkrise habe die US-Regierung etwa 36% der Citigroup-Aktien übernommen.

Das Papier sei in den zurückliegenden Monaten unter großen Schwankungen seitwärts gelaufen. Nach der Meldung über den teilweisen Ausstieg sei es kräftig gen Norden gegangen. Durch die Verkaufsaktivitäten des Staates bleibe das Aufwärtspotenzial der Aktie weiterhin beschränkt.

Für die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ist die Citigroup-Aktie weiterhin kein Kauf. (Ausgabe 153 vom 04.10.2010) (05.10.2010/ac/a/a)

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