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Analysen - Marktberichte
24.09.2010
ATX erhielt einen Dämpfer
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Was in der letzten Woche noch so gut aussah, hat in dieser Woche einen Dämpfer erhalten, berichten die Analysten der Erste Bank im Kommentar zum ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191).

Nach einem starken Beginn (der ATX habe am Mittwoch im Tagesverlauf 2.543 Punkte erreicht) sei es wieder bergab gegangen, am Donnerstag habe der ATX die 2.500-Punktemarke wieder unterschritten und exakt auf seiner 200 Tageslinie aufgesetzt.

Einige markttechnische Indikatoren hätten in der Folge ebenfalls gedreht. Der MACD generiere nun kurzfristig ein Verkaufssignal, das Momentum lasse ebenfalls nach und sei im Begriff, die Nulllinie zu durchbrechen. Der RSI befinde sich im neutralen Bereich, der DMI stehe noch auf "kaufen".

Der erste Anlauf auf die 2.570-Punktemarke sei somit eindeutig gescheitert. Die 200-Tageslinie bilde nun wieder die Unterstützungslinie, falle diese, so sei mit einem weiteren Rückschlag bis auf 2,428 Punkte zu rechnen (38,2% Fibonacci).

Dennoch sollte man mittel- bis langfristig nach Meinung der Analysten der Erste Bank nicht zu skeptisch sein. Bei wöchentlicher Betrachtung des ATX-Charts habe der MACD gerade die Nulllinie durchbrochen und somit ein Kaufsignal generiert. Mittelfristig seien die Analysten daher optimistisch und würden davon ausgehen, dass der Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung früher oder später nach oben erfolge. Es sei also weiterhin Geduld angesagt. (24.09.2010/ac/a/m)



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