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Analysen - Ausland
01.09.2010
Lenovo will in den Markt für Videospielkonsolen vordringen
Asia Investor

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Asia Investor" stufen die Aktie von Lenovo (ISIN HK0992009065/ WKN 894 983) auf "halten" herab.

Bis Ende 2010 werde der Computerhersteller eine auf den chinesischen Markt zugeschnittene Konsole auf den Markt bringen. Ob dieser mehr Erfolg haben werde, als die Konkurrenzprodukte, bleibe abzuwarten. Derzeit sehe es danach aus, dass die Chinesen nach wie vor lieber Online-Spiele mit ihren PCs spielen und den Konsolenmarkt beinah ignorieren würden. Bis jetzt sei auch noch weitgehend unklar, wie schnell ein reichhaltiges Angebot an Software generiert werden solle. Die Spieleproduzenten würden sich in China sehr zurückhalten, da dort ein reger Handel mit Raubkopien laufe und daher nur wenig Geld zu verdienen sei. Man sollte also abwarten, ob Lenovos Pläne aufgehen würden.

Das vergangene Quartal sei für das Unternehmen schwierig gewesen. Der Umsatz habe sich zwar um satte 50% auf etwa 35 Mrd. Yuan erhöht. Ein Nettogewinn von 373,4 Mio. Yuan habe nach einem Verlust im Vorjahr erreicht werden können. Die Marktprognosen seien damit leicht enttäuscht worden. Jedoch folge Lenovo damit seiner Strategie, Marktanteile zu gewinnen. Denn die Profitabilität habe insbesondere unter der Tatsache gelitten, dass das Unternehmen besonders im Bereich der Emerging Markets durch preiswerte Computer Umsatzwachstum generiert habe. Die Anleger hätten sich dennoch verunsichert gezeigt.

Die Experten von "Asia Investor" stufen die Lenovo-Aktie vorerst auf "halten" zurück. Man sollte einen Stopp-Loss-Limit bei 0,41 Euro beachten. (Ausgabe 35 vom 01.09.2010) (01.09.2010/ac/a/a)
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