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Analysen - Ausland
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24.08.2010
UniCredit Marktposition langfristig gestärkt
Raiffeisen Centrobank
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Wien (aktiencheck.de AG) - Jörn Lange und Aaron Alber, Analysten der Raiffeisen Centrobank, raten die Aktie von UniCredit (ISIN IT0000064854/ WKN 850832) nach wie vor zu kaufen.
Die Marktführerschaft in Zentral- und Osteuropa sollte mittel- bis langfristig wieder als Wachstumstreiber fungieren, die Marktposition dürfte durch die Schwäche von Wettbewerbern weiter ausgebaut werden. Durch die kürzlich angekündigte neue Struktur im Italiengeschäft (Zusammenlegung der verschiedenen Tochtergesellschaften unter einem Dach) würden sich weitere Kostensenkungspotenziale bieten. Die Aktie sei günstig bewertet.
Die Asset Management-Sparte Pioneer stehe zum Verkauf. Die Kapitalbasis sei mit einer Kernkapitalquote von 8,4% solide. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft bleibe trotz einer aktuellen Stabilisierung hoch.
UniCredit sei sowohl von der Finanzkrise als auch von der Osteuropa-Krise getroffen worden. Aufgrund der breiten Diversifizierung sei die Bank allerdings unverändert solide aufgestellt. UniCredit leide zwar auf der Ertragsseite unter dem niedrigen Zinsumfeld sowie unter der stabilisierten, aber immer noch hohen Risikovorsorge im Kreditgeschäft, das Institut begegne dem jedoch durch Kostensenkungen. Daneben dürfte die Bank nach Erachten der Analysten Marktanteile von schwächeren Wettbewerbern gewinnen. Beides sollte sich mittel- bis langfristig auch wieder in steigenden Gewinnen ausdrücken.
Kurzfristig rechne man zwar mit anhaltenden Belastungen des Sentiments (zum Beispiel durch die anhaltenden Rezessionssorgen, durch die Diskussion um die Auswirkungen der Staatsfinanzierungskrise sowie durch die künftig verschärfte Regulierung). Auf dem aktuellen Kursniveau halte man diese Risiken allerdings für weitgehend eingepreist.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bestätigen daher ihre "kaufen"-Einschätzung für die Aktie von UniCredit. (Analyse vom 24.08.2010) (24.08.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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