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Analysen - Ausland
17.08.2010
UniCredit italienischer Heimatmarkt belastet
Hamburger Sparkasse

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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von UniCredit (ISIN IT0000064854/ WKN 850832) unverändert mit dem Rating "verkaufen" ein.

UniCredit habe ihren Hauptsitz in Mailand und sei im Jahr 1998 durch die Fusion der Credito Italiano Group mit der Unicredito entstanden. 1999 seien zusätzlich zwei weitere Banken in Italien zugekauft worden. In Italien sei UniCredit gemessen an der Bilanzsumme die Nummer Zwei. Um den Fokus auf Gesamteuropa (Division "New Europe") auszurichten, seien weitere Zusammenschlüsse mit Banken erfolgt, speziell in Osteuropa.

Um auch in den USA Marktanteile zu erringen, sei Pioneer Global Asset Management erworben worden. Zur Stärkung des Heimatmarktes Italien habe UniCredit 2003 das italienische Vertriebsnetz der holländischen ING Group (ISIN NL0000303600/ WKN 881111) übernommen. In 2005 sei die HypoVereinsbank erworben worden. Neben der Präsenz in Deutschland sei damit die Position in Österreich und Osteuropa deutlich verstärkt worden.

Der in den vergangenen Jahren höchst profitable italienische Heimatmarkt werde wegen der z.B. im Vergleich zu Deutschland schwächeren Konjunkturentwicklung zunehmend zu einer Belastung für UniCredit. Auch die Märkte in Osteuropa würden sich höchst unterschiedlich entwickeln. Neben Erfolgsgeschichten wie Polen und der Türkei gebe es offensichtlich auch schwere Sanierungsfälle, die weitere Abschreibungen auf den Kaufpreis produzieren dürften.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse rechnen weiterhin mit Belastungen und bleiben bei ihrem "verkaufen"-Votum für die UniCredit-Aktie. (Analyse vom 17.08.2010) (17.08.2010/ac/a/a)



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