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Analysen - Nebenwerte
13.08.2010
PATRIZIA Immobilien Zinssicherungsinstrumente belasten weiter
Bankhaus Lampe

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Frank Neumann, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die PATRIZIA Immobilien-Aktie (ISIN DE000PAT1AG3/ WKN PAT1AG) von "kaufen" auf "halten" herab.

Am 11. August habe das Unternehmen die Q2-Zahlen bekannt gegeben. Im zweiten Quartal habe die Gesellschaft 176 Wohneinheiten privatisieren können. Darüber hinaus verkaufte das Unternehmen 297 Wohneinheiten im Rahmen zweier Blocktransaktionen. Insgesamt hätten dabei 71,8 Mio. EUR Verkaufserlöse erzielt werden (Q2 2009: 22,4 Mio. EUR) können. Somit festige sich die positive Tendenz der vergangenen Monate.

Unter dem Strich sei der Verlust ein weiteres Mal den Zinsabsicherungsinstrumenten geschuldet. Diese hätten im Quartal mit 3,4 Mio. EUR belastet.

Für das Gesamtjahr erwarte das Management ein um Zinssicherungsinstrumente bereinigtes EBT von 10 Mio. EUR (1. Hj.: 5 Mio. EUR). Aus Sicht der Analysten sollte dies erreichbar sein, da neben dem eigentlichen operativen Geschäft die Realisierung einzelner Projekte das Konzernergebnis unterstützen sollte. Des Weiteren habe sich in den vergangenen Jahren die zweite Jahreshälfte als operativ stärker erwiesen.

Für das zweite Halbjahr gehe das Management von einer Entspannung bei der Bewertung der Zinssicherungsinstrumente aus. Diese sollten vorerst nicht mehr belasten. Aufgrund der Kosten im zweiten Quartal würden die Analysten jedoch ihre Schätzungen für das EPS senken, was auch Einfluss auf ihr Kursziel habe.

Ihr Kursziel legen die Analysten vom Bankhaus Lampe anhand ihres Peer-Group-Vergleichs und ihres DCF-Modells auf 3,40 EUR (alt: 3,90 EUR) fest und stufen die PATRIZIA Immobilien-Aktie mit "halten" ein. (Analyse vom 13.08.2010) (13.08.2010/ac/a/nw)


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