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Analysen - DAX 100
04.08.2010
Deutsche Postbank blieb in Q2'2010 in der Gewinnzone
Nord LB

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Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Nord LB, Michael Seufert, rät nach wie vor zum Verkauf der Deutschen Postbank-Aktie (ISIN DE0008001009/ WKN 800100).

Das Unternehmen könne für das zweite Quartal 2010 ein Vorsteuerergebnis in Höhe von 94 Mio. Euro ausweisen. Dabei habe das Kreditinstitut vor allem von den rückläufigen Belastungen aus dem strukturierten Ersatzkreditportfolio profitiert. Zudem habe sich trotz des niedrigen Zinsniveaus das Zinsergebnis überraschend stabil präsentiert. Der Gewinn nach Steuern habe von 15 auf 57 Mio. Euro bzw. auf 0,26 Euro je Aktie zugelegt. Dagegen befinde sich die Eigenkapitalrendite nach Steuern nach sechs Monaten in 2010 mit 5,6% immer noch auf einem schwachen Niveau.

Die Geschäftsführung gehe nicht davon aus, dass das Ergebnisniveau aus der ersten Jahreshälfte im zweiten Halbjahr gehalten werden könne. Man sei aber optimistisch, im Gesamtjahr schwarze Zahlen schreiben zu können. Eine Dividendenausschüttung für den Zeitraum 2010 bis 2012 sei vorerst nicht geplant. Die Mittelfristprognose für eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von rund 13% habe der Vorstand vorerst ausgesetzt, solange hinsichtlich der Regulierungsveränderungen keine Klarheit herrsche.

Trotz eines Gewinns in den ersten beiden ersten Quartalen des laufenden Geschäftsjahres bleibe die Ertragskraft der Deutschen Postbank relativ schwach. Weder für 2010 noch für 2011 würden sie von einer spürbaren Erholung der Eigenkapitalrendite ausgehen.

Die Analysten der Nord LB belassen ihre Anlageempfehlung für die Aktie der Deutschen Postbank bei "verkaufen". Das Kursziel werde von 19,50 auf 21,50 Euro angehoben. (Analyse vom 04.08.2010)
(04.08.2010/ac/a/d)



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