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Analysen - Ausland
28.07.2010
BBVA Wende bei den Kreditrisiken erreicht?
Hamburger Sparkasse

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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse,stuft die Aktien der BBVA Banco Bilbao Vizcaya Argentinia (ISIN US07329M1009/ WKN 888635) unverändert mit dem Rating "halten" ein.

Die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) sei im Januar 2000 aus der Fusion zwischen der Banco Bilbao Vizcaya (BBV) und der Argentaria Corp Bancaria de España entstanden. Als zweitgrößte Bankengruppe in Lateinamerika habe die BBV ein flächendeckendes Netz mit Beteiligungen an acht Banken und sechs Pensionsfondsgesellschaften eingebracht.

In Spanien erreiche die BBVA einen Marktanteil von gut 20%; weltweit betreue die Bank mit knapp 105.000 Mitarbeitern rund 35 Mio. Kunden. Der Konzern konzentriere sich in Amerika, wo rund ein Drittel des Ergebnisses generiert würden, stark auf Mexiko.

In Mexiko sei 2004 die größte Privatbank Bancomer zu fast 100% übernommen sowie die führende Hypothekenbank Hipotecaria Nacional gekauft worden. Ergänzend seien Zukäufe in US-Südstaaten erfolgt.

Der Quartalsbericht zeichne ein sehr positives Bild. Sollte tatsächlich der Wendepunkt bei den Kreditrisiken erreicht worden sein, wäre die Aktie aus Bewertungsüberlegungen höchst attraktiv. Mit der starken Kapitalausstattung und der geografisch in Bezug auf Wachstumsmärkte sehr attraktiven Aufstellung bleibe BBVA nach Santander einer der Favoriten der Analysten.

Die relativ hohen makroökonomischen Fragezeichen für die Entwicklung, insbesondere im Heimatmarkt, lassen die Analysten der Hamburger Sparkasse nach der sehr positiven Kursbewegung der BBVA-Aktie zunächst aber an ihrer "halten"-Empfehlung festhalten. (Analyse vom 28.07.2010) (28.07.2010/ac/a/a)


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