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Analysen - Ausland
28.07.2010
J.P. Morgan Chase mit starkem Ergebnis
Raiffeisen Centrobank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die J.P. Morgan Chase-Aktie (ISIN US46625H1005/ WKN 850628) mit dem Rating "kaufen" ein.

Der Nettogewinn habe um 77% auf USD 4,8 Mrd. zugelegt, was einem Gewinn je Aktie von USD 1,09 entspreche. Damit seien die Markterwartungen (USD 0,71 je Aktie) deutlich übertroffen worden. Im ersten Halbjahr 2010 sei J.P. Morgan Chase in den USA bei Aktien- und Anleiheemissionen die führende Konsortialbank gewesen.

Das Institut zähle zu den Gewinnern der Finanzkrise und habe sich hohe Marktanteile sowohl im Investmentbanking, als auch im Retailgeschäft gesichert. Die Kernkapitalquote sei auf 12,1% weiter ausgebaut worden (Vorquartal: 11,5%).

Die Einnahmen hätten mit USD 25,6 Mrd. (-8% gegenüber dem Vorjahresquartal) im Rahmen der Konsensuserwartungen gelegen. Die faulen Kredite hätten sich gegen Halbjahresende auf USD 18,2 Mrd. belaufen, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 4,2% entspreche. Die Risikovorsorgen hätten sich im abgelaufenen Quartal deutlich auf USD 3,36 Mrd. verringert (Vorquartal: USD 7 Mrd.).

Die US-Bank J.P. Morgan Chase habe einmal mehr ein starkes Quartalsergebnis abgeliefert und die Markterwartungen klar übertreffen können. Dabei habe insbesondere in den kreditbezogenen Geschäftsfeldern dank geringerer Ausfälle mehr als im Vorjahresquartal verdient und somit das schwächere Kapitalmarktgeschäft kompensiert werden können.

Im weiteren Jahresverlauf würden die Analysten mit einer sich fortsetzenden Entspannung der Kreditrisiken rechnen. J.P. Morgan Chase sei während der gesamten Finanzkrise rentabel geblieben und habe sich eine solide Position im Spitzenfeld der US-Banken gesichert.

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank belassen ihre Einschätzung für die J.P. Morgan Chase-Aktie auf "kaufen". (Analyse vom 28.07.2010) (28.07.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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