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Analysen - Ausland
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23.07.2010
Vivendi-Aktie scheint ziemlich ausgebombt zu sein
Hanseatischer Börsendienst
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten vom "Hanseatischen Börsendienst" scheint die Vivendi-Aktie (ISIN FR0000127771/ WKN 591068) ziemlich ausgebombt zu sein.
Die Aktie sei Anfang Juli auf das niedrigste Niveau seit 2003 gefallen. Dabei dürften vor allem die fehlende eindeutige Branchenausrichtung des Konzerns sowie eine Sammelklage aus den USA die Hauptbelastungsfaktoren sein. Darüber hinaus dürfte dem Konzern immer noch der für 2002 ausgewiesene Rekordverlust von 23 Mrd. Euro zu schaffen machen.
Dass Anleger den Titel momentan meiden würden, sei auch daran zu erkennen, dass trotz ansprechend ausgefallener Zahlen für Q1'2010, kein Kursschub erfolgt sei.
Vor allem die niedrige Bewertung sei für die Experten ausschlaggebend, warum sie den Titel in der aktuellen Ausgabe besprechen würden. So werde das Papier auf Basis der Analystenschätzungen mit einem KGV von 8,2 gepreist. Die geschätzte Dividendenrendite betrage 8,1%. Damit sollte der Kurs nach unten gut abgesichert sein.
Trotzdem würden die Experten den Wert vorerst nur auf ihre Beobachtungsliste setzen, um zu sehen, ob der sich im Bereich um 16 Euro abzeichnende Boden tatsächlich halte.
Sobald der Chart entsprechend positive Signale gibt, stehen die Experten vom "Hanseatischen Börsendienst" aber Gewehr bei Fuß für einen Einstieg in die Vivendi-Aktie. (Ausgabe 15 vom 21.07.2010) (23.07.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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