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Analysen - Neuer Markt
03.06.2002
GERICOM meiden
Austria Börsenbrief

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Von einer Investition in Aktien der GERICOM AG (WKN 565773) raten die Experten vom "Austria Börsenbrief" ab.

Im ersten Quartal habe das Unternehmen einen massiven Umsatz- und Ergebnis-Einbruch hinnehmen müssen. Der Umsatz sei mit 87,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal nahezu um die Hälfte gefallen. Das EBIT habe 4,3 nach 8,1 Mio. Euro im Eröffnungsquartal 2001 erreicht.

Das Unternehmen sei in einer strategisch schwachen Position und extrem abhängig von wenigen Abnehmern. GERICOM sei zudem kein "richtiger" Notebook-Hersteller, sondern lediglich ein Vermittler zwischen Billiganbietern in Fernost und Handelsunternehmen wie Media Markt, Saturn oder Hofer.

Die Experten gehen davon aus, dass GERICOM die gegenwärtige EBIT-Marge von 8,8% nicht halten könne. Die Planzahlen halten sie zudem für unrealistisch. Zudem haben sie Zweifel daran, ob ein Handelsunternehmen mit 300 Mitarbeitern 150 Millionen Euro wert sein könne.

Das Papier könnte mittelfristig einen Boden bei 10 Euro finden. Die Experten vom "Austria Börsenbrief" sehen langfristig für Aktien von GERICOM wenig Perspektiven. Es gibt daher keinen Grund für einen Kauf der Aktie.



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