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News - Nebenwerte
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03.06.2002
Didier verkauft Engineering-Geschäft
Ad hoc
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Die Deutsche Beteiligungs AG erwirbt zusammen mit dem Management das gesamte Engineering-Geschäft des RHI-Konzerns. Die Engineering-Unternehmensgruppe des Didier-Konzerns (WKN 553700) beschäftigt insgesamt rund 700 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2001 weltweit einen Umsatz von rund EUR 208 Mio., hiervon wurden im Didier-Konzern etwa EUR 173 Mio. konsolidiert. Für die Engineering-Gesellschaften eröffnet der Eigentümerwechsel eine gute Perspektive für die Weiterentwicklung im Unternehmensverband der Deutsche Beteiligungs AG.
Die Didier-Werke AG ist wesentlicher Bestandteil des Kerngeschäftes Feuerfest im RHI-Konzern und gleichzeitig Eigentümerin folgender Engineering-Unternehmen, die an Deutsche Beteiligungs AG veräußert werden: Didier-M&P Energietechnik GmbH (Anteil: 66,67%), Mainz-Kastel (Winderhitzer für Hoch-ofenanlagen); Maerz-Gautschi GmbH, Düsseldorf (Industrieofenanlagen für die Stahl-, Aluminium- und Kupferindustrie); Kaefer-Raco Engineering GmbH, Bremen, und Bachmann Industries Inc, USA (Komponenten und Systeme für Gaskraftwerke); Teile der Zimmermann & Jansen-Gruppe sowie Hermann Rappold GmbH, beide Düren (Industrielle Armaturen); StrikoWestofen GmbH (Anteil 58 %), Wiehl (Schmelz- und Dosierofenanlagen für die Leichtmetallindustrie).
Durch den Verkauf der klein- und mittelbetrieblichen Engineering-Aktivitäten setzt Didier die Konzentration auf das Kerngeschäft Feuerfest weiter fort. Der Wegfall der Ergebnispotentiale wird durch die positiven Liquiditäts- und Risikoeffekte überkompensiert. Außerdem wird die Konzernbilanz um zukünftige Pensions- und Kaufpreisverpflichtungen entlastet. Zudem können durch den Kaufpreis Finanzverbindlichkeiten reduziert werden. Der positive mittelfristige Liquiditätseffekt für die DWAG beträgt rund EUR 20 Mio.
Der Vollzug der Verträge steht unter dem Zustimmungsvorbehalt der zuständigen Kartellbehörden.
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