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Analysen - Nebenwerte
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21.05.2010
Aragon mittelfristig interessant
BetaFaktor
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www.optionsscheinecheck.de
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München (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "BetaFaktor" ist die Aktie von Aragon (ISIN DE000A0B9N37/ WKN A0B9N3) für mittelfristig orientierte Anleger ein interessantes Investment.
Nach einem doch sehr enttäuschenden Jahr 2009 wolle der Finanzvertrieb dieses Jahr wieder Gewinne schreiben. Bereits im ersten Quartal 2010 habe das Unternehmen bei Umsatz und Ergebnis deutlich über dem Vorjahr gelegen. Das EBIT sei leicht positiv gewesen. Endgültige Zahlen gebe es aber erst Ende Mai. Während die Wettbewerber stagnieren oder fallen würden, sei Aragon das einzige große Unternehmen der Branche, das derzeit wachse.
Für das Gesamtjahr strebe die Gesellschaft ein EBITDA von rund 7 bis 8 Millionen Euro an. Das EBIT solle dann bei etwa 5 bis 6 Millionen Euro landen. Unter dem Strich könnte sich nach Meinung der Experten ein Gewinn von 4 Millionen Euro ergeben. Das KGV würde damit bei 20 liegen. Die sei auf den ersten Blick kein Schnäppchen, aber die Rentabilität sei noch deutlich ausbaubar. Ein Anstieg der EBIT-Marge von derzeit 5% auf 10% sei mittelfristig machbar. Zudem habe der Konzern noch einige Übernahmen im Auge.
Ein wesentliches Asset sei weiterhin die 47%-ige Beteiligung an der biw Bank. Grob dürfte das Paket, das zur Disposition stehe, nach Einschätzung der Experten 30 Millionen Euro und mehr wert sein. Auf Basis einer Bewertung von 80 Millionen Euro habe Axa zuletzt 15% erworben. Bei einem Verkauf würden Aragon gigantische Wachstumschancen durch Zukäufe offen stehen.
Wenn weitere Übernahmen gelingen würden und die Marge tatsächlich in den Bereich von 10% steigen würde, wäre das Papier nach Meinung der Experten klar günstig. Zudem sei ein möglicher Verkauf der biw Bank im Kurs überhaupt nicht eingepreist.
Nach Ansicht der Experten von "BetaFaktor" ist die Aktie von Aragon für mittelfristig orientierte Anleger ein interessantes Investment. (Ausgabe 20/10b vom 20.05.2010) (21.05.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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