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Analysen - Nebenwerte
20.05.2010
ADVA Kursrücksetzer zum Einstieg nutzen
TradeCentre.de

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Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen weiterhin bei der Aktie von ADVA (ISIN DE0005103006/ WKN 510300) Kaufrücksetzer zum Einstieg zu nutzen.

Der Anbieter von Optical- und Ethernet-Transportlösungen sei sehr gut in das neue Jahr gestartet. Firmenchef Brian Protiva sei es erneut gelungen, die eigenen Erwartungen zu übertreffen. Die Einnahmen seien um mehr as zehn Prozent auf 63,2 Mio. Euro expandiert. Erwartet worden sei eine Range zwischen 57 bis 62 Mio. Euro. Bereinigt habe die EBIT-Marge ein Niveau von 4,3 Prozent erreicht. Die Prognosebandbreite habe zwischen null und vier Prozent gelegen. Unterm Strich hätten die Münchener in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 2,4 Mio. Euro verdient. Das solide Zahlenwerk sei auf eine gute Geschäftsentwicklung in USA, Asien als auch Europa zurückzuführen. Zur Margenverbesserung würden eine höhere Effizienz und ein besseres Geschäft mit Firmenkunden beitragen.

"Das Firmenkundengeschäft läuft gut und verbessert sich von Quartal zu Quartal. Unternehmen haben lange Zeit gespart und sitzen auf einer alten Technologie, die ersetzt werden muss", erkläre den Experten CEO Protiva im Hintergrundgespräch.

Für das zweite Quartal erwarte der Firmenchef einen Umsatzanstieg auf 63 bis 68 Mio. Euro. Die bereinigte EBIT-Marge werde zwischen ein und fünf Prozent erwartet. Die Experten würden davon ausgehen, dass erneut mindestens die obere Range erreicht oder sogar wieder übertroffen werde. "Für das zweite Quartal haben wir eine starke Prognose kommuniziert, die einem Wachstum von bis zu 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Bei den Margen wird der Knoten in der zweiten Hälfte dieses Jahres platzen", sage Protiva. Für das Gesamtjahr zeige sich der CEO unverändert optimistisch deutlich zu wachsen und das Jahr mit einem sehr soliden Gewinn abzuschließen.

Bisher hätten die Experten einen Umsatz von 260 Mio. Euro bei einer bereinigten EBIT-Marge von fünf Prozent erwartet. Q3 dürfte sich ähnlich wie Q2 entwickeln. Im Schlussquartal, stets am stärksten, dürften mehr als 70 Mio. Euro umgesetzt werden. Ihre Umsatzerwartung würden die Experten sodann auf 270 bis 275 Mio. Euro erhöhen. Erwirtschafte ADVA in Q4 einen Umsatz zwischen 70 und 75 Mio. Euro, würden die Margen auf schätzungsweise acht bis neun Prozent drastisch ansteigen. Die bereinigte EBIT-Marge im Gesamtjahr würden die Experten sodann bei mindestens sechs Prozent erwarten. Operativ würden dann bis Silvester mindestens 16 Mio. Euro in der Kasse klingeln.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Aufwendungen für Mitarbeiteroptionen dürften den Gewinn mit jeweils circa zwei Mio. Euro belasten. Das berichtete EBIT würden die Experten somit bei circa 14 Mio. Euro erwarten. Das Finanzergebnis dürfte mit rund einer Mio. Euro belasten und die rechnerische Steuerquote liege bei circa 25 bis 30 Prozent. Unterm Strich sollten rund zehn Mio. Euro Profit gemacht werden oder mehr als 20 Cent je Aktie.

Das Ziel von Protiva sei mittelfristig gewesen, die bereinigten Margen auf zehn Prozent zu steigern. Q4 werde diese Vorgabe sehr greifbar machen. In 2011 sollte es dem CEO gelingen, in mindestens einem Quartal die Marge zu zeigen. 2012, spätestens aber 2013 sollte ADVA dann im Gesamtjahr das Margenniveau erreichen. Mit diesem Margenziel gebe sich Protiva aber nicht zufrieden. "Aufgrund von Skaleneffekten können wir bei höheren Umsätzen noch bessere Margen erzielen. In den nächsten Jahren ist mein Ziel eine bereinigte EBIT-Marge von bis zu 15 Prozent". Die Umsätze sollten in jedem Jahr zweistellig steigen.

ADVA profitiere von zahlreichen Trends im Internet. Höhere Bandbreiten, höhere Bandbreiten, höhere Bandbreiten für immer mehr Anwendungen. Dieser Markt werde weiter wachsen und die Nachfrage weiter beleben. Bei Netzwerk- und Firmenkunden. Selbst wenn die Welt erneut in eine Rezession schlittere, sei Protiva zuversichtlich, diese nicht im starken Umfang zu spüren. "Die vielen Anwendungsmöglichkeiten und die höheren Bandbreiten ermöglichen nachhaltiges Wachstum für uns".

Dauerfavorit ADVA entwickle sich prächtig. Die Aktie stehe kurz vor einem Mehrjahreshoch. Werde dieses geknackt, entwickle das Papier signifikantes Momentum. Der aktuelle Börsenwert von 200 Mio. Euro sei nach wie vor nicht viel für ein Unternehmen mit gesundem Wachstum, steigenden Margen und sehr guten Free Cashflows von circa 20 Mio. Euro. Ein weiterer Schub könnte die Aufnahme in den TecDAX bringen. Die Experten würden die Rückkehr in den Technologieindex in diesem Jahr erwarten. Bezüglich des Kriteriums der freien Kapitalisierung als auch beim Handel, da dieser sehr rege sei, sei ADVA ein Top Kandidat für den TecDAX.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten Kaufrücksetzer weiter zum Einstieg in die ADVA-Aktie zu nutzen. (Analyse vom 20.05.2010) (20.05.2010/ac/a/nw)

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