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News - Ausland
31.05.2002
Mattel Nettoverlust nicht überbewerten
Investor-Village

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Der Nettoverlust von Mattel (WKN 851704) im ersten Quartal 2002 in Höhe 256,2 Millionen US-Dollar ist nicht erfreulich, so die Experten von "Investor-Village".

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres habe sich der Verlust noch auf 34 Millionen US-Dollar belaufen. Das sollte jedoch nicht überbewertet werden - abzüglich Sonderausgaben für die Restrukturierung habe das Unternehmen einen Gewinn von 10,2 Millionen US-Dollar oder zwei Cent je Aktie erwirtschaftet. Analysten hätten im Schnitt mit einem Verlust von einem Cent je Anteilsschein gerechnet. Der Umsatz sei von 715,2 auf 742 Millionen US-Dollar gestiegen.

Mattel rechne für die kommenden Jahre weiterhin mit einem mittleren einstelligen Umsatzwachstum. Der Zuwachs beim Gewinn pro Aktie solle im unteren zweistelligen Bereich liegen. Die sehr bekannten Marken wie Barbie, Matchbox oder Fisher-Price ließen für Mattel Ergebnissteigerungen erwarten. Der künftige Erfolg Mattels hänge aber maßgeblich vom erfolgreichen Abschluss der Restrukturierung ab. Zunächst werde der zusätzliche Aufwand die Ergebnisse auch weiterhin belasten. Das aktuelle Quartal werde wahrscheinlich noch einmal schwach ausfallen. In der zweiten Quartalshälfte, der traditionell umsatzstärksten Saison der Spielzeugbranche, sollte sich allerdings die Neuausrichtung weiterhin positiv bemerkbar machen.


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