|
Analysen - Ausland
|
29.05.2002
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Der Wertpapieranalyst Steven Tighe von Merrill Lynch beurteilt die Aktie des Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (WKN 850501) nach wie vor mit einem neutralen Rating.
Bristol-Myers habe einen Überblick über den Genehmigungsprozess für Atazanavir abgegeben. In Europa liege Bristol-Myers Präparat im erwarteten Zeitplan und in den USA werde für das 4. Quartal 2002 mit dem Antrag zur Markteinführung gerechnet. Die Umsatzerwartung für Atazanavir bleibe unverändert und gehe für 2002 von einem Umsatz von 25 Mio. US-Dollar aus. Im Jahr 2003 könnte der Umsatz auf 175 Mio. US-Dollar ansteigen.
Atazanavir könnte in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Mittel gegen HIV Erkrankungen werden, die Bristol-Myers anbiete. Das Produkt habe in Vergleichstests eine ähnliche Effektivität erreicht. Da das Produkt aber nur einmal täglich eingenommen werden müsse, sei gerade diese Verabreichungsform der entscheidende Unterschied zu anderen Produkten. Die EPS Prognose bleibe unverändert und erwarte für 2002 und 2003 einen Gewinn pro Aktie von 1,38 und 1,77 US-Dollar.
Die aktuelle Entwicklung bewirkt, dass Steven Tighe von Merrill Lynch die Aktie von Bristol-Myers Squibb noch immer mittelfristig "neutral" beurteilt. Langfristig sind die Aussichten durch neue Produkte so gut, dass er den aggressiven Kauf der Aktie rät.
|