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Analysen - Ausland
22.05.2002
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch

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Der Börsenexperte Steven Tighe von Merrill Lynch beurteilt die Aktie des Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (WKN 850501) weiterhin mit einem neutralen Rating.

Bristol-Myers Squibb (BMS) habe auf der Konferenz der American Psychiatric Association (ASA) einen Überblick über die Entwicklung von Aripiprazole abgegeben. Dabei habe sich BMS mit der Effizienz, der Sicherheit und einem mögliche Wechsel der Medikation von Patienten beschäftigt. Die Daten für die Effektivität seien sehr gut ausgefallen und es habe keine bedeutenden Sicherheitsrisiken gegeben. Diese Bekanntgabe führe dazu, dass weiterhin für das 4. Quartal 2002 mit der Markteinführung für Aripiprazole gerechnet werde. Das Produkt könnte in den Jahren 2002 und 2003 einen Umsatz von 30 und 200 Mio. US-Dollar erreichen.

In einem weiteren Versuch sei ein Vergleich zwischen Aripiprazole und einem Placebo Produkt zur Behandlung von Manien durchgeführt worden. Hier habe Aripiprazole eine deutliche Reaktion bei den Patienten erreicht. Dies lasse vermuten, dass das Produkt schon bald eingesetzt werden könnte. Die EPS Erwartung bleibe unverändert und gehe für 2002 von einem Gewinn pro Aktie von 1,38 US-Dollar aus. Dieser Gewinn könnte 2003 auf 1,77 US-Dollar pro Aktie ansteigen.

Die aktuelle Geschäftsentwicklung bestätigt Steven Tighe von Merrill Lynch in seiner mittelfristig neutralen Beurteilung der Aktie von Bristol-Myers Squibb. Die Aussichten durch neue Produkte veranlassen ihn dazu, langfristig den aggressiven Kauf der Aktie zu raten.


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