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Analysen - Ausland
08.04.2010
Renault verkaufen
Hamburger Sparkasse

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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Hamburger Sparkasse, Tina Hecking-Veltmann und Bernd Schimmer, stufen die Renault-Aktie (ISIN FR0000131906/ WKN 893113) weiterhin mit dem Rating "verkaufen" ein.

Renault biete eine breite Palette an Fahrzeugmodellen an. Im Kleinwagensegment würden der Twingo und der Clio angeboten. Mit dem Mégane in mehreren Versionen (Scenic, Cabrio) werde das mittlere Segment bedient. In der Oberklasse stünden die beiden Modelle Laguna und Vel Satis. Kernmarkt sei Westeuropa. Mit dem preisgünstigen, jedoch sehr einfachen "Logan" ziele Renault auf die wachstumsstarken Schwellenländer in Osteuropa und Lateinamerika. Wesentliche Ertragssäule sei die Beteiligung an Nissan. Daneben halte Renault 20% an Volvo. In Korea habe Renault die Autosparte von Samsung übernommen. Seit 2007 bestehe eine Beteiligung von 25% am russischen Hersteller AvtoVaz.

Obwohl die Franzosen 2009 mit ihrer breiten Palette an Kleinwagen zu den Profiteuren der weltweit gewährten Abwrackprämien gehören würden, müssten sie deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Nach der deutlichen Kurserholung im vergangenen Jahr, die den Analysten der Hamburger Sparkasse tendenziell zu optimistisch schien, halten sie das spannungsreiche Umfeld, auf dem Renault zurzeit agiert, für noch nicht ausreichend im Kurs berücksichtigt.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse bleiben daher bei ihrer "verkaufen"-Empfehlung für die Renault-Aktie. (Analyse vom 08.04.2010) (08.04.2010/ac/a/a)


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