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Analysen - Ausland
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31.03.2010
Amgen kaufen
Raiffeisen Centrobank
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Wien (aktiencheck.de AG) - Connie Schümann und Christine Nowak, Analystinnen der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Amgen (ISIN US0311621009/ WKN 867900) weiterhin mit "kaufen" ein.
In den USA sei von Barack Obama die Gesundheitsreform beschlossen worden. Auch der Einsatz von Biogenerika werde behandelt. Die von Obama ursprünglich geforderte Marktexklusivität von sieben Jahren sei auf zwölf Jahre ausgedehnt worden. Wichtige Details (z. B. Verwendung der Daten des patentgeschützten Herstellers) müssten erst geklärt werden. Das führende Biotechnologieunternehmen sei grundsätzlich ein Nutznießer dieser Regelung. Dazu würden die Biotechnologieunternehmen von 32 Mio. zusätzlich Versicherten profitieren.
Am 25. Juli solle die US-Zulassungsbehörde über die Zulassung von Prolia (Osteoporose) entscheiden. Bei einem positiven Bescheid werde das Medikament dann unverzüglich in den US-Markt eingeführt, die Vertriebsmannschaft sei bereits eingestellt.
Bei einem Termin letzte Woche von der FDA (US-Gesundheitsbehörde) sei die Verwendung von Erythropoetin (auch als Dopingmittel Epo bekannt) in der Dialyse diskutiert worden. Eine Entscheidung der FDA stehe noch aus, möglicherweise werde der Einsatz aber eingeschränkt. Es solle verhindert werden, dass Patienten, die nicht auf das Medikament ansprechen würden, damit behandelt würden.
Die Nachrichten der letzten Woche seien zwar nicht nur positiv gewesen, das Kursniveau biete aber einen sehr guten Einstiegszeitpunkt für risikobewusste Anleger. Die absehbare Entwicklung von Amgen hänge nun von der Markteinführung von Denosumab (Onkologie und Osteoporose) ab. Dazu komme die attraktive Bewertung (KGV 2010 von 11,7). Außerdem verfüge Amgen über eine sehr umfangreiche Phase II-Pipeline, von der in den nächsten Monaten auch mehr Daten zu sehen sein würden.
Die Einschätzung der Analysten der Raiffeisen Centrobank für die Amgen-Aktie lautet daher unverändert "kaufen". (Analyse vom 31.03.2010) (31.03.2010/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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