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News - Nebenwerte
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26.03.2010
SKW Stahl-Metallurgie in der Verlustzone
aktiencheck.de
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Unterneukirchen (aktiencheck.de AG) - Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (ISIN DE000SKWM013/ WKN SKWM01) musste im Geschäftsjahr 2009 einen Verlust ausweisen.
Wie der im SDAX notierte Spezialchemie-Anbieter am Freitag mitteilte, waren die Umsätze durch die globale Rezession auf 220,6 Mio. Euro gefallen, nachdem im Jahr 2008 noch Verkäufe für 377,8 Mio. Euro erzielt worden waren. Ausschlaggebend hierfür war der massive Nachfrageeinbruch der Stahlindustrie.
Nach Steuern sorgten Einmalbelastungen für einen Jahresverlust von 5,1 Mio. Euro, gegenüber einem Gewinn von 9,9 Mio. Euro im Rekordjahr 2008. Berechnet auf die Aktienanzahl von 6,6 Millionen (vor Kapitalerhöhung: 4,4 Millionen) ergibt sich ein Ergebnis pro Aktie von -0,77 (2008: 1,54) Euro.
Aufgrund dieses Fehlbetrags sowie der weiterhin starken Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2010 soll für das Jahr 2009 keine Dividende vorgeschlagen werden.
Der bisherige Geschäftsverlauf des ersten Quartals 2010 war für den Konzern sehr erfreulich, hieß es weiter. Angesichts einer für das Gesamtjahr 2010 erwarteten stark anziehenden Stahlkonjunktur, signifikanter Umsatz- und Ergebnisbeiträge der Neuerwerbung Tecnosulfur (Brasilien) sowie des Wegfalls außerordentlicher Sondereinflüsse sollen Konzernumsatz und EBITDA des Konzerns in diesem Geschäftsjahr deutlich zulegen; beim EBITDA rechnet der Vorstand mit einem Ergebnis von mindestens 20 Mio. Euro. Auch für 2011 ist der Vorstand sehr zuversichtlich, nochmals signifikant zu wachsen, und bestätigt seine Guidance einer operativen EBITDA-Marge von 9 Prozent.
Die Aktie von SKW Stahl-Metallurgie schloss zuletzt bei 15,67 Euro (+3,77 Prozent). (26.03.2010/ac/n/nw)
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