Logo
News - Ausland
25.03.2010
Deere erwartet Mehrausgaben durch US-Gesundheitsreform
aktiencheck.de

www.optionsscheinecheck.de

Moline (aktiencheck.de AG) - Die jüngst von der US-Regierung beschlossene Gesundheitsreform in den USA wird sich negativ auf das Ergebnis des Landmaschinenherstellers Deere & Co. (ISIN US2441991054/ WKN 850866) auswirken.

Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, erwartet der Konzern für das laufende Fiskaljahr im Zuge der in dieser Woche in Kraft getretenen US-Gesundheitsreform Mehrkosten in Höhe von rund 150 Mio. Dollar nach Steuern. Diese Effekte waren bislang in der zuletzt veröffentlichten Gewinnprognose des Konzerns berücksichtigt. Bei der Vorlage der letzten Quartalszahlen hatte Deere & Co für das Fiskaljahr 2010 einen Nettogewinn im Bereich von 1,3 Mrd. Dollar in Aussicht gestellt.

In dieser Woche hatte US-Präsident Barack Obama die nach langen Verhandlungen verabschiedete Gesundheitsreform unterzeichnet und damit in Kraft treten lassen. Durch das zuvor heftig umstrittene Gesetzeswerk haben schätzungsweise rund 30 Millionen US-Bürger, die bislang über keinen Gesundheitsversicherungsschutz verfügten, die Möglichkeit, sich gegen gesundheitliche Risiken absichern zu können.

Die Aktie von Deere & Co notierte zuletzt bei 60,49 Dollar.
(25.03.2010/ac/n/a)


© 1998 - 2026, optionsscheinecheck.de