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News - Nebenwerte
18.03.2010
DEUTZ verzeichnet starken Einbruch in 2009
aktiencheck.de

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Köln (aktiencheck.de AG) - Der Motorenhersteller DEUTZ AG (ISIN DE0006305006/ WKN 630500) teilte am Donnerstag mit, dass er im vergangenen Geschäftsjahr konjunkturbedingt einen starken Einbruch verkraften musste.

Den Angaben zufolge sank der Auftragseingang im Gesamtjahr 2009 um rund 38 Prozent auf 842,3 Mio. Euro. Der Motorenabsatz hat sich mit 117.961 Stück sogar etwas mehr als halbiert (Vorjahr: 252.359 Stück). Durch eine positive Mixverschiebung hin zu größeren Motoren fiel der Umsatzrückgang mit 42,2 Prozent deutlich moderater aus und lag zum Jahresende bei 863,4 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) ist mit -46,3 Mio. Euro negativ ausgefallen, nach +21,7 Mio. Euro im Vorjahr. Das Konzernergebnis fiel von -4,2 Mio. Euro auf -119,8 Mio. Euro.

Laut DEUTZ hat man die Absatzkrise jedoch als Chance genutzt, um das Unternehmen und seine Prozesse neu zu strukturieren. Das Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm "MOVE" habe seit seinem Start im vierten Quartal 2008 einen positiven Ergebnisbeitrag von 136 Mio. Euro gebracht, davon rund 85 Mio. Euro dauerhaft für die Folgejahre.

Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit Absatz- und Umsatzzahlen deutlich über dem Vorjahresniveau und einem positiven operativen Ergebnis.

Die Aktie von DEUTZ beendete den Handel gestern bei 4,09 Euro (-1,78 Prozent). (18.03.2010/ac/n/nw)


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