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Analysen - TecDAX
17.03.2010
freenet Stopp-Loss-Limit 9,80 Euro
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ziehen bei der Aktie von freenet (ISIN DE000A0Z2ZZ5/ WKN A0Z2ZZ) das Stopp-Loss-Limit etwas enger, auf 9,80 Euro.

Das Unternehmen spüre den Atem der Konkurrenten. Mobilfunkkunden seien heiß begehrt. Die Preisspirale drehe sich noch immer schnell abwärts. Die Büdelsdorfer würden für das aktuelle Jahr von rückläufigen Umsätzen ausgehen. Auch neue Geschäftsfelder wie die mobile Datenübertragung würden diesen Trend lediglich verlangsamen, nicht aber umkehren können.

Auch bezüglich der Entwicklung des Kundenstammes gebe sich freenet pessimistisch. Die Unternehmensführung gehe nicht davon aus, das aktuelle Niveau halten zu können. Trotz nachlassender Kundenzahlen und fallender Umsätze strebe freenet ein Vorsteuerergebnis an, das über dem Ergebnis aus 2009 liege.

Für das Geschäftsjahr 2009 habe das Unternehmen ein EBITDA in Höhe von 393 Mio. Euro sowie ein Konzernergebnis von 256,5 Mio. Euro gemeldet. 2008 hätten 255 Mio. Euro bzw. 111,6 Mio. Euro in der Bilanz gestanden. Der Umsatz sei von 2,78 Mrd. Euro auf 3,65 Mrd. Euro geklettert.

Im Hinblick auf den Schuldenabbau habe freenet weitere Fortschritte verzeichnen können. Im Laufe des Jahres 2009 sei der Schuldenberg von 1,4 Mrd. Euro auf 800 Mio. Euro abgetragen worden. Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" sind seit geraumer Zeit engagiert und halten an ihrer Position fest. Ein Neueinstieg dränge sich momentan nicht auf.

Das Stopp-Loss-Limit bei der freenet-Aktie ziehen die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" etwas enger (neue Marke: 9,80 Euro). (Ausgabe 42 vom 16.03.2010) (17.03.2010/ac/a/t)

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