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Analysen - Neuemissionen
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16.03.2010
Kabel Deutschland nicht zeichnen
Performaxx-Anlegerbrief
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www.optionsscheinecheck.de
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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" empfehlen Anlegern die Aktie von Kabel Deutschland (ISIN DE000KD88880/ WKN KD8888) nicht zu zeichnen.
Das viel beschworene IPO-Fenster habe sich offenbar aufgetan: Kabel Deutschland strebe kurzfristig an die Börse, nachdem ein Weiterverkauf zum Preis von rund 5 Mrd. Euro dem Vernehmen nach nicht funktioniert habe. Die Aktien könnten noch bis maximal 19. März in einer Spanne von 21,50 bis 25,50 Euro gezeichnet werden. Die Bewertung könne man als ambitioniert bezeichnen, zumal ein Anleger auf eine echte "Equity Story" verzichten müsse.
Kabel Deutschland adressiere mit seinem Börsengang ohnehin keine Privatanleger: So sei die eigentlich obligatorische IPO-Pressekonferenz offenbar der eigenen Selbstsicherheit oder einer schlechten IPO-Beratung zum Opfer gefallen. Man könne keinen Grund erkennen, weshalb sich ein Anleger hier engagieren und dem Alteigentümer - der ohne viel Umschweife einfach seinen Exit suche - Anteile abnehmen sollte. Dies zusammen mit einer bestenfalls vagen Wachstumsstory erinnere ein wenig an Versatel, dem Börsengang eines Peergroup-Unternehmens im Frühjahr 2007. Nach wenigen Monaten habe sich der Börsenwert gedrittelt. Konsortialführer damals: die Deutsche Bank.
Privatanleger sollten den Kabel Deutschland-Aktien fern bleiben, so die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief". (Ausgabe 10 vom 13.03.2010) (16.03.2010/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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