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News - Nebenwerte
09.03.2010
Schaltbau steigert Konzernergebnis trotz Krise
aktiencheck.de

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München (aktiencheck.de AG) - Die Schaltbau Holding AG (ISIN DE0007170300/ WKN 717030) konnte sich im Krisenjahr 2009 gut behaupten.

Wie der Verkehrstechnik-Spezialist am Dienstag verkündete, konnte das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) des Vorjahres in Höhe von 21,9 Mio. Euro im Fiskaljahr 2009 dank der eingeleiteten Anpassungsmaßnahmen mit 20,3 Mio. Euro weitgehend gehalten werden. Das vorläufige Konzernjahresergebnis erhöhte sich dabei von 13,1 Mio. Euro auf nunmehr 14,1 Mio. Euro. Darin sind Sondereffekte aus dem Verkauf Bode Beijing in Höhe von 1,1 Mio. Euro nach Steuern enthalten. Der Anteil der Aktionäre der Schaltbau Holding AG am Konzernjahresergebnis wurde auf 12,3 Mio. Euro (Vorjahr: 11,8 Mio. Euro) beziffert. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie übertraf die Erwartungen und liegt bei 6,62 Euro (Vorjahr: 6,35 Euro). Wie der Konzern weiter ausführte, konnten die Nettobankverbindlichkeiten auf 33,9 Mio. Euro reduziert werden (Vorjahr: 37,7 Mio. Euro).

Angesichts der stabilen Ergebnissituation wird der Vorstand dem Aufsichtsrat einen Gewinnverwendungsvorschlag vorlegen, der die Ausschüttung einer Dividende von 50 Cent plus einer Sonderausschüttung aus dem Verkauf Bode Beijing von 20 Cent pro Stückaktie vorsieht.

Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet der Konzern eine leichte Konjunkturbelebung und geht davon aus, bei Auftragseingang und Umsatz ein Volumen von 275 bzw. 270 Mio. Euro erzielen zu können. An der Ergebnisprognose vom November 2009, in der ein Ergebnis je Aktie in der Größenordnung von 5,40 Euro angekündigt wurde, halte der Vorstand, auch auf Basis des bisherigen Geschäftsverlaufs, unverändert fest, hieß es weiter.

Die Aktie von Schaltbau notiert aktuell mit einem Plus von 1,02 Prozent bei 38,45 Euro. (09.03.2010/ac/n/nw)


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