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Analysen - Marktberichte
05.03.2010
ATX geriet unter Druck
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Leitindex ATX verlor in dieser Woche 1,3% und geriet dabei nach einem soliden Auftakt vor allem in der zweiten Wochenhälfte unter Druck, berichten die Analysten der Erste Bank.

Auslöser dabei seien vor allem die Verluste von den Energiewerten OMV und Verbund gewesen. Am Donnerstag sei erneut die 200-Tageslinie unterschritten worden, und dieses Mal nicht nur intraday, sondern auch mit Schlusskursen.

Die marktechnischen Indikatoren stünden kurzfristig fast allesamt auf short (MACD, Momentum, Stachastics, etc.), daran habe sich in der letzten Woche wenig geändert. Und auch die wöchentliche Betrachtungsweise der Kerzencharts verheiße nichts Gutes - hier würden ebenfalls die meisten Indikatoren Verkaufssignale geben. Langfristig betrachtet bleibe alles beim Alten. Nach dem von April bis Oktober letzten Jahres dauernden Aufwärtstrend würden wir uns nun in einer Seitwärtsbewegung befinden. Die langfristigen Indikatoren stünden allerdings nach wie vor auf Kaufen.

Zu viel Bedeutung würden die Analysten der Tatsache, dass die 200-Tageslinie kurzfristig durchbrochen worden sei, nicht beimessen, bei vielen internationalen Indices sei dies noch nicht der Fall (STOXX 600, DAX, etc.). Dennoch könne man sich in den nächsten Wochen nicht sehr viel erwarten. Sollte die 200-Tageslinie endgültig durchbrochen werden, würden die Analysten Unterstützung bei 2.363 Punkten bzw. bei 2.237 Punkten sehen. Die Analysten würden in den nächsten Wochen weiterhin von einer Seitwärtsbewegung ausgehen, die Tendenz sei eher ein wenig schwächer. (05.03.2010/ac/a/m)


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