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Analysen - TecDAX
09.02.2010
Conergy unter der Lupe
Geldanlage-Report

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Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldanlage-Report" nehmen die Aktie von Conergy (ISIN DE0006040025/ WKN 604002) unter die Lupe.

Der in starken Schwierigkeiten steckende Solarzellenhersteller habe Anfang der Woche wieder einmal einen seiner berüchtigten Ausbrüche aufs Parkett gelegt. Auslöser sei die Einigung im Rechtsstreit gegen den Wafer-Hersteller und Zulieferer MEMC gewesen. Der ursprünglich acht Milliarden US-Dollar schwere Liefervertrag sei nun flexibler an den Bedarf von Conergy angepasst worden. Nicht wettbewerbsfähig?

Die vorzeitige Kürzung der Solarsubventionen durch die Bundesregierung mache jedoch die geplante Rückkehr in die Gewinnzone in 2010 fraglich. Nach Brückenfinanzierung und Kapitalerhöhung suche man nun bereits wieder nach einem Partner, der die Produkte effizienter und besser machen solle. Privatanleger würden sich offenbar durch den optisch niedrigen Kurs der Aktie von aktuell nur 82 Cent anlocken lassen.

Das sei nicht sinnvoll, denn bei fast 400 Millionen ausstehender Aktien bringe das defizitäre Unternehmen trotzdem 327 Millionen Euro auf die Börsenwaage. Das sei im Vergleich zur Konkurrenz relativ viel.

Conergy bleibt eine "ewige Baustelle", so die Experten vom "Geldanlage-Report". Wenn schon Photovoltaik, dann sollten Anleger etwas tiefer in die Tasche greifen und auf Marktführer Solarworld setzen. (Analyse vom 09.02.2010) (09.02.2010/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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