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09.02.2010
SAS muss deutlichen Verlust ausweisen, kündigt Kapitalerhöhung an, Aktie bricht ein
aktiencheck.de

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Stockholm (aktiencheck.de AG) - Die skandinavische Fluggesellschaft SAS AB (ISIN SE0000805574/ WKN 677136) musste im vierten Quartal erneut tiefrote Zahlen vorweisen und hat sich im Anschluss ein weiteres Sparprogramm verordnet.

Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, verringerten sich die Umsatzerlöse auf 10,32 Mrd. Schwedische Kronen (SEK), nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Umsatz von 12,83 Mrd. SEK ausgewiesen hatte. Beim Vorsteuerergebnis wurde ein Verlust von 1,52 Mrd. SEK verzeichnet, nachdem man im Vorjahr ein hier ein Minus von 360 Mio. SEK ausgewiesen hatte. Das bereinigte Vorsteuerergebnis aus dem fortgeführten Geschäft habe bei 940 Mio. SEK gelegen. Unter dem Strich wies die hochverschuldete Fluggesellschaft einen Nettoverlust von 1,30 Mrd. SEK aus, nachdem man im Vorjahresquartal ein Minus von 2,79 Mrd. SEK verzeichnet hatte.

Insgesamt habe man vor allem unter den Folgen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise sowie dem wachsenden Wettbewerbsdruck zu leiden gehabt, teilte der Konzern mit.

Im Anschluss wurde ein Ausweitung der Sparmaßnahmen um 2 Mrd. SEK angekündigt, womit das Volumen der derzeit laufenden Sparmaßnahmen auf 7,3 Mrd. SEK ansteigt. Um die strapazierte Konzernbilanz zu stabilisieren, werde man außerdem eine Kapitalerhöhung im Gesamtvolumen von 5 Mrd. SEK durchführen, teilte SAS weiter mit. Die Hauptaktionäre, u.a. die Knut and Alice Wallenberg Foundation, hätten der Kapitalmaßnahme bereits zugestimmt, hieß es weiter.

Die Aktie von SAS bricht aktuell an der Heimatbörse um 20,96 Prozent auf 2,87 SEK ein, während der Wert in Frankfurt 16,18 Prozent auf 0,29 Euro abgibt. (09.02.2010/ac/n/a)


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