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News - Ausland
05.02.2010
BAE Systems zahlt Millionenstrafen
aktiencheck.de

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London (aktiencheck.de AG) - Der britische Rüstungskonzern BAE Systems plc (ISIN GB0002634946 / WKN 866131) hat am Freitag gemeldet, dass er mit dem US-Justizministerium und der britischen Korruptionsbehörde eine Vereinbarung erzielt hat.

Wie aus einer Unternehmensmeldung hervorgeht, hat BAE Systems mit dem US-amerikanischen Department of Justice (DoJ) und dem britischen Serious Fraud Office (SFO) einen Ausgleich vereinbart. Das DoJ und das SFO ermitteln seit 2007 bzw. seit 2004 gegen das Unternehmen. Bei der Ermittlung des DoJ geht es um die Frage, ob das Unternehmen insbesondere bei Geschäften mit Saudi-Arabien gegen Anti-Korruptionsgesetze vorstoßen hat.

Im US-amerikanischen Fall wird sich BAE Systems schuldig bekennen, der US-Regierung gegenüber bei regulatorischen Vorgängen falsche Angaben gemacht zu haben. Das Unternehmen wird eine Strafe von 400 Mio. Dollar an die USA zahlen und weitere Zusagen in Bezug auf die künftige Zusammenarbeit machen. Im britischen Fall wird sich BAE Systems schuldig bekennen, Zahlungen an einen ehemaligen Marketingberater in Tansania nicht korrekt verbucht zu haben. An Großbritannien wird das Unternehmen eine Strafe von 30 Mio. Britischen Pfund zahlen.

Die Aktie von BAE Systems verlor heute in London 1,59 Prozent auf 3,46 GBP. (05.02.2010/ac/n/a)


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