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Analysen - Ausland
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13.05.2002
Philip Morris "buy"
Prudential Securities
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www.optionsscheinecheck.de
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Der Wertpapierexperte Robert T. Campagnino von dem Investmenthaus Prudential Securities bleibt auch weiterhin für die Aktie des Tabakkonzerns Philip Morris (WKN 851777) bei einer Bewertung mit der Empfehlung "buy".
Richter Robinson habe den Betrag des Strafzuschlages zu dem Schadensersatz für den Ehemann von Michelle Schwarz von 150 Mio. USD auf 100 Mio. USD reduziert. Der Ersatz des tatsächlichen Schadens, der dem Besitz zugebilligt worden sei, liege bei "nur" 168.500 USD. Damit sei das Verhältnis der beiden Beträge von 900 zu 1 auf 600 zu 1 geschrumpft. Das Gesetz im US-Bundesstaat Oregon sei etwas eigenartig im Vergleich mit anderen Staaten, so dass die Analysten nicht überrascht darüber gewesen seien, dass die Reduktion der Strafe nicht mehr signifikanter gewesen sei.
Die Analysten würden glauben, dass die Investoren wahrscheinlich eine drastischere Reduktion des Strafzuschlages erwartet hätten und diese Nachricht somit negativ aufgefasst werden könne. Dennoch würden die Experten herausstellen wollen, dass die besten Tage von Philip Morris diesbezüglich dem Unternehmen voraus seien, wenn dieser Fall in das Berufungsverfahren eintreten werde. Das EPS des Unternehmens würden die Analysten auf 4,91 USD für das Jahr 2002 und auf 5,58 USD für das Jahr 2003 schätzen.
Daher bleibt der Aktienexperte Robert T. Campagnino von Prudential Securities bei der Bewertung mit dem Prädikat "buy" für die Aktie von Philip Morris und legt ein Kursziel bei 58 USD fest.
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