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Analysen - Marktberichte
23.12.2009
ATX hinkt anderen westeurop. Börsen hinterher
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Während andere westeuropäische Börsen allesamt auf oder nahe ihren Jahreshöchstständen notieren, hinkt der ATX hier speziell in den letzten Wochen hinterher, so die Analysten der Erste Bank.

Mitschuld dürften hier vor allem die Bankenwerte haben, die aufgrund von Unsicherheiten betreffend die zukünftigen Eigenkapitalregeln etwas gelitten hätten. Neben diesen News habe es die letzten Tage kaum noch etwas Wesentliches zu berichten gegeben. Erfreulich für die Analysten sei gewesen, dass einer ihrer Top Picks auf den aktuellen Niveaus - die Vienna Insurance Group Aktie - um starke 6,5% habe zulegen können. Sie hätten die Aktie auch in ihren Research-Zertifikaten in der Gewichtung nochmals erhöht und seien hier fast am Maximalwert von 25% Gewicht angelangt.

Weiter sei die die OMV-Aktie mit +3,5% (ebenso eine ihrer Kaufempfehlungen) stark gewesen, wo sich die Kombination von leicht steigendem Ölpreis bei ebenso leicht steigendem US-Dollar sehr positiv ausgewirkt habe. Österreichische Post sei um 2,6% gestiegen, wobei einzig die doch substanziellen Insiderkäufe des neuen CEO Pölzl zuletzt für positive Stimmung gesorgt haben dürften. Verloren hätten zuletzt am meisten STRABAG (-3,4%, ohne News) und Mayr-Melnhof (-2,0%).

An dem Ausblick der Analysten für 2010 habe sich nichts geändert, sie würden optimistisch bleiben und einen deutlichen ATX-Anstieg auf 3.000 Punkte erwarten. Deshalb sähen sie aktuell für unterinvestierte Anleger einen guten Einstiegszeitpunkt, wenngleich die Charttechnik nicht auf ein unmittelbar bevorstehendes Ausbrechen nach oben hindeute. Sie würden jedoch schon hoffen, dass der ATX zumindest in den letzten Handelstagen noch ein paar Punkte zulegen könne.

Auch ihre Favoritenliste bleibe im Jahresausklang unverändert - Vienna Insurance Group, RHI, voestalpine, aber auch OMV würden ihnen zunehmend spannend unter den Blue Chip Werten erscheinen. Unter den Nebenwerten seien die Favoriten der Analysten A-TEC, BWT, ECO Business Immo, Kapsch TrafficCom und Semperit. Genau mit diesen Werten (plus eine Position in Raiffeisen Int.) seien sie auch in den Research Zertifikaten aufgestellt. Hier habe sich ihr Ansatz im Jahr 2009 klar bewährt, sie hätten den ATX bei überschaubarer Volatilität um Längen outperformen können - wie an der Performance des Research Alpha Zertifikats ersichtlich werde. (23.12.2009/ac/a/m)



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