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News - Neuer Markt
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07.05.2002
Plaut Korrektur zur Ad hoc
Ad hoc
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www.optionsscheinecheck.de
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Korrekturmitteilung aufgrund eines von der DGAP zu vertretenden Fehlers:
In der Ad-hoc-Mitteilung von heute wurde fälschlicherweise ein Teilabsatz des Erläuterungstextes eingefügt. Die gesamte korrigierte Mitteilung lautet:
Die Plaut AG (WKN 918703) gibt heute die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs bekannt. Mit 57,7 (Vj. 75,1) Millionen Euro lag der Umsatz des global agierenden Beratungsunternehmens leicht über den eigenen Erwartungen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Sach- und Firmenwertabschreibungen (EBITDA) belief sich auf 3,4 Millionen Euro (Vj. 1,6 ohne; 0,6 mit Restrukturierungskosten.) Die EBITDA-Marge erhöhte sich im ersten Quartal auf 5,9% (Vj. 2,1% ohne; 0,8% mit Restrukturierungskosten). Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert primär aus den Restrukturierungsmaßnahmen des letzten Jahres.
In deren Rahmen wurden defizitäre Landesgesellschaften geschlossen, nicht profitable Geschäftsfelder aufgegeben und die Beratungsmannschaft um ca. 250 Mitarbeiter reduziert. Bei den verbleibenden Geschäftstätigkeiten lag der Umsatz des ersten Quartals auf gleichem Niveau wie im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte im ersten Quartal 0,4 Millionen Euro (Vj. 0,0 ohne; -1,0 mit Restrukturierungskosten). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte -0,8 (Vj. -3,3) Millionen Euro. Die Ergebnisverbesserung ist Folge der konsequenten Umsetzung von TargetTen, dem Plaut-internen Restrukturierungsprogramm zur Kostenreduktion, Profitabilitäts- und Produktivitätssteigerung. Die positiven Auswirkungen dieser im letzten Jahr eingeleiteten Maßnahmen zeigen sich bereits jetzt in einem erheblich verringerten Einsatz externer Berater sowie dem Wachstum der eigenen Produktivität von 67,5% im Vergleichszeitraum des letzten Jahres auf nunmehr 69,9%.
Darüber hinaus gehört die erfolgreiche Eindämmung der Overhead-Kosten um ca. einen Prozentpunkt im Verhältnis zum Umsatz ebenso zu den wichtigsten Faktoren hinter diesem positiven Trend.
Über die Plaut AG Kunden in über 17 Ländern profitieren von Plauts umfangreichem Portfolio in der Strategieberatung, in Geschäftsprozesslösungen und IT & Hosting Services. Durch unsere spezifischen Kenntnisse in der verarbeitende Industrie, in Konsumgüter-, Einzelhandel- und Dienstleistungsbranchen, mit unserer einzigartigen Methodik sowieso unserer jahrzehntelange Erfahrung in der Systemintegration, auch im SAP- Umfeld, bieten wir unseren Kunden konkreten wirtschaftlichen Mehrwert, und das bereits seit 1946.
Weitere Informationen zur Beratungsgruppe Plaut erhalten Sie unter http://www.plaut.de/ir.
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung: Trotz des positiven Mittelzuflusses aus dem laufenden Ergebnis in Höhe von 2,2 Millionen Euro (Vj. -1,3), wies der Cash-Flow aus operativer Tätigkeit im ersten Quartal 2002 erwartungsgemäß einen Fehlbetrag von -5,5 (Vj. -5,0) Millionen Euro aus. Der Forderungsbestand wurde weiter auf 67,6 (31.12.2001: 72,0) Millionen Euro reduziert. Der Cash-Bestand belief sich am Ende des Quartals auf 19,0 Millionen Euro. Am 31. März 2002 beschäftigte Plaut weltweit 1.557 Mitarbeiter, und damit 428 (davon ca. 250 Berater) weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Gegenüber dem Jahresende 2001 (1.647 Mitarbeiter) entspricht dies einem Rückgang um -5,5%.
Das Geschäftsumfeld in den verschiedenen Areas stellt sich differenziert dar: Restrukturierungen in den USA und Brasilien, die Schließung unserer Landesgesellschaft Mexiko sowie des Unternehmens Loyalty, das Buy-Out des Hardware-Reselling Geschäftes von J.J. Croney sowie die Saisonabhängigkeit der Softwarelizenzverkäufe haben die Geschäfte in den Americas erheblich beeinträchtigt. In unserer Area Mid Europe (Deutschland, Schweiz) lässt sich der Rückgang ebenfalls auf die Restrukturierungsaktivitäten und den verminderten Verkauf von Softwarelizenzen zurückführen. Trotz der reduzierten Beraterbasis in UK und der Dekonsolidierung unserer irischen Landesgesellschaft ergaben sich in der Area Southern/Western Europe (Frankreich, UK & Irland, Italien, Spanien) keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der neuen Expansionsmöglichkeiten in Spanien, Italien und UK stellt diese Area eine Basis für weiteres Wachstum dar. Obwohl sich das Umfeld in Polen schwierig darstellt, konnte die Area Central Eastern Europe (Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien, Rumänien und Slowakei) ihr Umsatzniveau im Vergleich zur Vorjahresperiode halten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum blieben die durchschnittlichen Berater- Tagessätze mit 962 (Vj. 958) Euro konstant, auch wenn wir mittlerweile verstärkten Preisdruck durch diejenigen Wettbewerber erfahren, die über große freie Beratungskapazitäten verfügen.
Unser Backlog (darunter zählen wir lediglich vertraglich zugesicherte Aufträge) hat sich in den vergangenen Monaten positiv entwickelt und liegt mit mehr als fünf Monaten deutlich über dem Langzeit-Mittelwert in Höhe von 4,5 Monaten. Aus all diesen Gründen hält das Management an den publizierten Prognosen unverändert fest und geht davon aus, dass zum Jahresende eine EBITDA-Marge ohne Restrukturierungskosten von 6% und ein Umsatz zwischen 250 und 260 Millionen Euro erreicht werden wird. Der im Rahmen von TargetTen bereits geplante und angekündigte Restrukturierungsaufwand wird sich im Jahre 2002 voraussichtlich auf 3,4 Millionen Euro belaufen.
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