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Analysen - DAX 100
14.12.2009
Münchener Rück halten
Raiffeisen Centrobank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Jörn Lange und Johannes Mattner, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie der Münchener Rück (ISIN DE0008430026/ WKN 843002) mit dem Rating "halten" ein.

Münchener Rück weise trotz Belastungen durch die Kapitalmarktschwäche eine sehr solide Bilanz auf. Die Dividende erscheine somit gesichert, Aktienrückkäufe seien bereits wieder aufgenommen worden. Das Rückversicherungsgeschäft habe von der günstig verlaufenen Hurrikan-Saison profitiert, allerdings erhöhe sich hierdurch bereits wieder der Preisdruck im Markt. Die Dividendenrendite sei attraktiv, aber die Bewertung im Sektorvergleich nicht mehr günstig.

Das Erstversicherungsgeschäft bleibe auf absehbare Zeit eine Baustelle. Insbesondere das Deutschlandgeschäft sei weiterhin problematisch. Der geplante Squeeze-Out der Erstversicherungstochter ERGO (HV im Mai 2010) schaffe erst mittelfristig Restrukturierungspotenzial (u. a. Optimierung der Markenpolitik, Kostensenkungen).

Münchener Rück habe aufgrund des defensiven Geschäftsmodells, der soliden Bilanzqualität und des guten Risikomanagements die Turbulenzen der vergangenen Quartale nicht nur gut überstanden sondern auch von der Schwäche der Wettbewerber profitieren können. So sei zugekauft (Hartford Steam Boiler) und bei anziehenden Preisen die Qualität des Versicherungsportfolios erhöht worden. Während sich die Akquisition weiter positiv auswirken dürfte, so lasse die Preisentwicklung in den jüngsten Erneuerungsrunden wieder nach. Daneben bleibe das Erstversicherungsgeschäft insbesondere im wichtigsten Markt Deutschland eine große Baustelle.

Die Münchener Rück-Aktie bleibt zwar ein solides Investment mit attraktiver Dividendenrendite, allerdings fehlt angesichts der nicht mehr günstigen Bewertung unserer Einschätzung nach der Treiber für eine überdurchschnittliche Kursentwicklung, so die Analysten der Raiffeisen Centrobank. (Analyse vom 14.12.2009) (14.12.2009/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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