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Analysen - Ausland
02.05.2002
Philip Morris "overweight"
Morgan Stanley Dean Witter

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Die Wertpapierexperten von Morgan Stanley Dean Witter bewerten die Aktie des US-amerikanischen Tabak- und Lebensmittelkonzerns Philip Morris (WKN 851777) unverändert mit "overweight".

Die Analysten würden die Aussichten der Tabakindustrie im Allgemeinen als attraktiv einschätzen und davon ausgehen, dass das Leistungsprofil des Sektors auf einer um Risiken bereinigten Basis auch weiterhin über dem Marktdurchschnitt liegen könnte. In den Augen der Investmentbanker verfüge die Tabakindustrie über starke operative Fundamente und es werde davon ausgegangen, dass sich das politische, legale und juristische Umfeld für die Hersteller von Tabakprodukten weiter verbessern werde. Des weiteren würden die Experten davon ausgehen, dass die Kapitalmärkte noch immer dazu tendieren würden die Werte des Sektors aufgrund einer Überschätzung des juristischen Risikos unter zu bewerten.

In diesem Rahmen hätten sich die Resultate von Philip Morris solide entwickelt und das EPS des ersten Fiskalquartals 2002 hätte die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die Unternehmensleitung würde im laufenden Geschäftsjahr von einem EPS Wachstum in Höhe von 9 -11% auf 4,82 - 4,91 USD ausgehen. Die Investmentbanker würden im Geschäftsjahr 2002 einen Gewinn pro Aktie in Höhe von 4,88 USD prognostizieren, der sich im Finanzjahr 2003 auf 5,50 USD steigern könnte. Die höheren Gewinne des aktuellen Finanzjahres hätten ihre Ursache in gesunkenen Unternehmens- und Zinsausgaben, einem Rückgang der Steuerquote und Aktienrückkaufprogrammen.

Auf lange Sicht gesehen würden die Analysten von einer EPS Wachstumsrate von 12 - 13% ausgehen, die auf der Leistungsstärke des Managements, der Infrastruktur, der Unternehmensgröße und führenden Marktanteilen in einer ganzen Anzahl von Produktkategorien und geographischen Regionen basieren. Weitere Stärken des Konzerns seien die effektive Vertriebsdivision und der starke Cash Flow. Das 12-Monats-Kursziel der Analysten in Höhe von 65 USD würde davon ausgehen, dass die Aktie zu ihrem historischen KGV von durchschnittlich 12,5 gehandelt werden könnte, das der Wert in den letzten 5 - 10 Jahren erzielt hätte.

Unter den Lebensmittel - und Tabakwerten, welche die Investmentspezialisten beobachten würden, sei Philip Morris ihr klarer Favorit, den sie als signifikant unterbewertet einstufen würden. Die Aktie werde nach ihrer Ansicht nach in nächster Zeit vom Rückgang des juristischen Risikoprofils in den USA und einigen spezifischen Faktoren profitieren. Die Experten würden insbesondere aufgrund einer positiven Entwicklung der Kostendynamik bis Ende des Geschäftsjahres 2003 von überdurchschnittlichen Gewinnen, Cash Flow und Wachstum der Dividendenrendite ausgehen.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Experten von Morgan Stanley Dean Witter die Aktie von Philip Morris auch weiterhin mit "overweight".



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