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Analysen - Ausland
27.11.2009
Deere & Co. investiert bleiben
Frankfurter Tagesdienst

www.optionsscheinecheck.de

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen in der Aktie von Deere & Co. (ISIN US2441991054/ WKN 850866) investiert zu bleiben und das Absicherungslimit von 43,10 auf 45,05 USD nachzuziehen.

Der weltgrößte Produzent von landwirtschaftlichen Maschinen habe weder mit den Quartalszahlen noch mit der Prognose voll überzeugen können. Er habe im letzten Quartal einen Nettoverlust in Höhe von 222,8 Mio. USD hinnehmen müssen, während im Vorjahr noch ein Gewinn in Höhe von 345 Mio. USD habe ausgewiesen werden können. Allerdings sei der Quartalsverlust nur auf Sondereffekte zurückzuführen gewesen. Rechne man diese Belastungen heraus, hätte das Unternehmen einen Quartalsgewinn in Höhe von 23 Cent ausgewiesen. Ebenso hoch habe die durchschnittliche Analystenschätzung gelegen. Der Umsatz sei dagegen im vergangenen Quartal um 28% auf 5,33 Mrd. USD gesunken.

Während die Zahlen für das vergangene Quartal des Geschäftsjahres noch halbwegs den Erwartungen entsprochen hätten, habe der Ausblick für das soeben begonnene Geschäftsjahr 2009/10 deutlich unter den Erwartungen gelegen. Die Gesellschaft stelle einen Gewinn in Höhe von 900 Mio. USD in Aussicht. Analysten seien dagegen von 1,1 Mrd. USD ausgegangen. Das avisierte EPS in Höhe von 2,06 USD stehe einer Analystenprognose von 2,60 USD gegenüber.

Das Unternehmen habe nach wie vor unter der Investitionszurückhaltung seiner Kunden zu leiden. Vor allem im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres gehe man von einem Umsatz aus, der 10% unter dem Vorjahreswert liege. Den einzigen Lichtblick sehe Deere & Co. in Südamerika. Dort sollten die Verkäufe in diesem Geschäftsjahr um 10 bis 15% zulegen. Anscheinend hätten viele Marktteilnehmer mit noch schwächeren Zahlen gerechnet. Das Wertpapier habe gestern an der Wall Street mit einem Kursgewinn von 2,7% geschlossen.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten in der Aktie von Deere & Co. investiert zu bleiben und das Absicherungslimit von 43,10 auf 45,05 USD nachzuziehen. (Ausgabe 182 vom 26.11.2009) (27.11.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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