|
News - Ausland
|
24.11.2009
Ericsson zieht Beschwerde bei der Europäischen Kommission zurück
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Stockholm (aktiencheck.de AG) - Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001), der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen, gab am Dienstag bekannt, dass er seine bei der Europäischen Kommission eingereichte Beschwerde hinsichtlich der WCDMA (3G) Lizenzierungsaktivitäten des amerikanischen Mobilfunk-Spezialisten QUALCOMM Inc. (ISIN US7475251036/ WKN 883121) zurückgezogen hat.
Den Angaben zufolge wird man jedoch den laufenden Dialog mit Wettbewerbsbehörden auf der ganzen Welt in Bezug auf die Lizenzierungspraktiken von QUALCOMM fortsetzen. Das Ziel von Ericsson bleibe unverändert: ein robustes, durchsetzbares und faires IPR (Intellectual Property Right)-System für Standards, vor allem solche in Zusammenhang mit 3G und 4G Mobilfunktechnologien, zu garantieren.
Im Oktober 2005 hatten Ericsson und verschiedene andere Technologieunternehmen koordinierte Beschwerden eingereicht und dem QUALCOMM-Konzern vorgeworfen, sowohl gegen Kartellrecht als auch gegen seine eigenen Verpflichtungen zu verstoßen.
Hintergrund der jüngsten Entscheidung sind die Erfolge der Beschwerden von Ericsson (hinsichtlich QUALCOMM) in Korea und Japan.
Die Aktie von Ericsson notiert derzeit bei 69,35 Schwedischen Kronen (-1,63 Prozent). (24.11.2009/ac/n/a)
|