|
Analysen - Nebenwerte
|
12.11.2009
Homag für Geduldige
Der Aktionär
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Laut den Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" ist die Homag-Aktie (ISIN DE0005297204/ WKN 529720) chancenreich.
In der 1. Hälfte des laufenden Jahres hätten die Umsätze des Unternehmens um 46% auf knapp 241 Mio. EUR nachgegeben und das EPS sei um 194% auf -1,20 EUR gesunken. Am 13.11. würden die Zahlen für das 3. Quartal vorgelegt. "Der positive Trend aus dem 2. Quartal bei den Auftragseingängen hat sich im 3. Quartal stärker fortgesetzt", so Vorstandssprecher Rolf Knoll im Gespräch mit den Experten. Wegen des zeitlichen Vorlaufs von drei bis sechs Monaten bestimme der Auftragseingang das Wachstum im kommenden Jahr. Die Experten würden einen Bestelleingang von rund 105 Mio. EUR prognostizieren.
"2010 werden wir wieder deutliches Wachstum haben", erwarte Homag-Chef Knoll. Neben dem Basiseffekt spüre man hier vor allem den sich erholenden Auftragseingang. Im Vergleich zu 2009 dürfte das Ergebnis im kommenden Jahr deutlich besser aussehen. Homag wolle im laufenden Jahr 100 bis 120 Mio. EUR einsparen. Davon sollten bis zu 80% nachhaltig sein und so auch 2010 durch positive Überraschungen auf der Ergebnisseite für Kursimpulse sorgen. Vorsichtig geschätzt sollte der Umsatz im kommenden Jahr bei rund 590 Mio. EUR liegen und das EPS mindestens 0,10 EUR betragen. Aufsichtsrat Gerhard Schuler habe in den vergangenen drei Wochen für über 0,5 Mio. EUR Homag-Aktien erworben. Diese Insiderkäufe würden auch zeigen, dass es wieder aufwärts gehe.
Nach Ansicht der Experten werde es bis zu drei Jahre dauern, bis das Unternehmen wieder das 2007er-Rekordniveau von 2,12 EUR Gewinn je Aktie erreiche.
Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont sichern sich mit der Aktie von Homag die Chance auf eine Kursverdopplung, so die Experten von "Der Aktionär". Das Kursziel werde bei 12,00 EUR gesehen und ein Stoppkurs sollte bei 7,00 EUR platziert werden. (Ausgabe 47) (12.11.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|