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News - Ausland
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10.11.2009
Vienna Insurance Group präsentiert Neunmonatsergebnis 2009
Ad hoc
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Wien (aktiencheck.de AG) - "Die Vienna Insurance Group (ISIN AT0000908504/ WKN A0ET17) wächst auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter. Ganz besonders deutlich wird das Wachstum auf unseren wesentlichen Märkten in Zentral- und Osteuropa. Beispielhaft dafür steht die sehr gute Entwicklung in der Tschechischen Republik und der Slowakei", hebt Dr. Günter Geyer, CEO der Vienna Insurance Group, die positiven Nachrichten hervor. "Das Wachstum des Konzerns ist auch die Grundlage dafür, dass die Vienna Insurance Group die bisher gezeigte kontinuierliche Ergebnisentwicklung im Jahr 2009 stetig fortsetzen kann. Damit erweist sich unsere Konzentration auf profitables Wachstum als richtig und bestätigt unser erfolgreiches Geschäftsmodell, das auf dem hohen Versicherungsbedarf in Zentral- und Osteuropa aufbaut."
Wesentliche Konzerndaten für die ersten drei Quartale 2009 im Überblick (nach IFRS)**
Der Konzern Vienna Insurance Group erzielte in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres verrechnete Prämien von insgesamt 6,11 Mrd. Euro. Damit wurde ein Zuwachs gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von 1,5 Prozent auf Euro-Basis erzielt. Die abgegrenzten Prämien des Konzerns stiegen auf Euro- Basis sogar um 4,0 Prozent.
Auf lokaler Währungsbasis wiesen die verrechneten Konzernprämien ein deutliches Plus von 6,6 Prozent auf, und die abgegrenzten Prämien wurden sogar um 9,2 Prozent gesteigert.
Mit einem Konzerngewinn (vor Steuern, konsolidiert) von 340,50 Mio. Euro erzielte die Vienna Insurance Group heuer eine sehr kontinuierliche Ergebnisentwicklung. Damit erreichte der Konzern ein besseres Ergebnis als im Vergleichszeitraum des Jahres 2007. Dieser Vergleich zeigt eine Steigerung von mehr als 16 Mio. Euro oder um 5 Prozent. Unter Außerachtlassung der Sondereffekte, die sich insbesondere aus dem Verkauf der BA-CAV und Unita ergeben, wurde sogar das Ergebnis der ersten drei Quartale des Jahres 2008 übertroffen.
Die Combined Ratio des Konzerns nach Rückversicherung (ohne Berücksichtigung von Veranlagungserträgen) lag mit 96,2 Prozent deutlich unter der 100-Prozent- Marke und konnte damit trotz der Unwetterschäden stabil gehalten werden. Diese Schäden - insbesondere in Österreich - verursachten Kosten in Höhe von rund 130 Mio. Euro. Damit stieg der Schadensatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,7 Prozentpunkte. Durch die konsequente Umsetzung des Kostensenkungsprogramms konnte jedoch im selben Zeitraum der Kostensatz des Konzerns um 1,5 Prozentpunkte reduziert werden und kompensierte somit die Erhöhung des Schadensatzes.
Die laufenden Erträge aus den Kapitalanlagen erhöhten sich um 13,3 Prozent. Das gesamte Finanzergebnis des Konzerns betrug in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres 727,21 Mio. Euro. Die Einmaleffekte aus dem Verkauf von BA-CAV und Unita schränken den Vergleich mit dem Vorjahreswert ein.
Die Kapitalanlagen des Konzerns betrugen zum 30. September 2009 26,05 Mrd. Euro. Dies entspricht im Vergleich zum Jahresbeginn einer Steigerung von 6,1 Prozent.
Das Eigenkapital des Konzerns stieg um 13,1 Prozent auf 4,68 Mrd. Euro.
* Definition CEE: Tschechische Republik, Slowakei, Polen, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Serbien und Ungarn ** Die Angaben für das 1. bis 3. Quartal 2009 verstehen sich inkl. s Versicherung Gruppe und BCR Versicherungen. BA-CAV und Unita sind nur in den Vergleichswerten zum 1. Halbjahr 2008 einberechnet. (Ad hoc vom 10.11.2009) (10.11.2009/ac/n/a)
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