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News - DAX 100
10.11.2009
Aareal Bank verzeichnet Gewinnrückgang
aktiencheck.de

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Wiesbaden (aktiencheck.de AG) - Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank AG (ISIN DE0005408116/ WKN 540811) konnte auch im dritten Quartal einen Gewinn einfahren.

Wie der im MDAX notierte Konzern am Dienstag verkündete, lag das Betriebsergebnis vor Steuern und Ergebnisverwendung/ -zuordnung für den Zeitraum Juli bis September im Konzern bei 25 Mio. Euro, nachdem man im Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis einen Gewinn von 31 Mio. Euro verzeichnet hatte. Dank einer geringeren Steuerbelastung verbesserte sich der Nachsteuergewinn nach Anteilen Dritter auf 18 Mio. Euro, nachdem dieser im Vorjahresquartal bei 15 Mio. Euro gelegen hatte. Nach Abzug der Verzinsung der SoFFin-Einlage ergibt sich im Berichtszeitraum ein Konzerngewinn von 6 Mio. Euro.

Beim Zinsüberschuss nach Risikovorsorge verzeichnete die Aareal Bank einen Rückgang auf 75 Mio. Euro, nach 97 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, während der Provisionsüberschuss auf 28 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 34 Mio. Euro) zurückging.

"Wir sind im laufenden Geschäftsjahr weiterhin voll auf Kurs. Unser in Anbetracht des herausfordernden Marktumfelds erneut zufriedenstellendes Abschneiden unterstreicht einmal mehr die nachhaltige Stimmigkeit, Tragfähigkeit und Krisenfestigkeit unseres auf den beiden starken Säulen Strukturierte Immobilienfinanzierungen und Consulting/Dienstleistungen basierenden Geschäftsmodells. Unsere Ertragskraft ist unverändert hoch genug, um nicht nur die vielfältigen Erschwernisse durch die Finanzmarktkrise und die Folgen der schwachen Konjunktur aufzufangen, sondern auch die zusätzlichen Kosten aus der Vereinbarung mit dem SoFFin zu tragen", erklärte der Vorstandschef Dr. Wolf Schumacher.

Für das laufende Fiskaljahr wurden die Ergebnisprognosen bestätigt. Demnach werde der Zinsüberschuss im Konzern voraussichtlich bei 455 Mio. Euro liegen und somit das untere Ende der ursprünglichen Prognose von 455 bis 475 Mio. Euro erreichen. Bereinigt um den Zinsaufwand für die Stille Einlage in Höhe von 35 Mio. Euro, der bilanziell im Rahmen der Ergebnisverwendung ausgewiesen wird, entspricht diese Spanne der bislang kommunizierten Bandbreite von 420 bis 440 Mio. Euro. Die Risikovorsorge für erwartete Verluste wird für das laufende Geschäftsjahr voraussichtlich 150 Mio. Euro liegen und damit das obere Ende der bisherigen Prognose erreichen. Eine zusätzliche Kreditrisikovorsorge für unerwartete Verluste könne 2009 jedoch nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, erklärte das Kreditinstitut. Für das kommende Jahr erwartet die Aareal Bank Gruppe wegen der weiterhin angespannten Lage der Realwirtschaften, die sich auf einigen Immobilienmärkten mit zeitlicher Verzögerung auswirken wird, und wegen der noch nicht völlig ausgestandenen Finanzmarktkrise, dass die Rahmenbedingungen für ihr Geschäft herausfordernd bleiben.

Die Aktie der Aareal Bank notiert aktuell mit einem Plus von 5,14 Prozent bei 16,35 Euro. (10.11.2009/ac/n/d)


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