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02.11.2009
Presse: Lloyds und RBS - Britischer Staat will Anteil weiter erhöhen
aktiencheck.de

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London (aktiencheck.de AG) - Der britische Staat will Medienberichten zufolge für weitere 30 Mrd. Britische Pfund (GBP) Aktien der beiden angeschlagenen Großbanken Lloyds Banking Group plc (ISIN GB0008706128/ WKN 871784) und Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) erwerben.

Nach Informationen der britischen Tageszeitung "Daily Telegraph" habe der britische Schatzkanzler Alistair Darling angeblich den Kauf von RBS-Anteilsscheinen im Gesamtwert von 25 Mrd. GBP und den Erwerb von Aktien der Lloyds Banking Group im Gesamtvolumen von 5,5 Mrd. GBP abgesegnet. Nachdem man zuletzt milliardenschwere Hilfspakete für die britischen Großbanken geschnürt hatte, hoffe man nun, dass dies die letzte Finanzspritze für die beiden im Zuge der internationalen Finanzkrise ins Schlingern geratenen Kreditinstitute sein werde, berichtet das Blatt. Der Staatsanteil an der RBS würde damit von derzeit knapp 70 Prozent auf 84 Prozent steigen.

Des Weiteren werde Darling nach Informationen der Zeitung möglicherweise Pläne zur Aufspaltung der beiden Großbanken vorlegen. In diesem Zusammenhang sei die Schaffung von drei neuen Verbraucher-Kreditinstituten aus Teilen der RBS und Lloyds sowie dem zuletzt verstaatlichen Hypothekenfinanzierer Northern Rock geplant. In den kommenden fünf Jahren sollen diese neu formierten Geschäftsbanken dann an Interessenten außerhalb des inländischen Bankgewerbes veräußert werden, hieß es weiter.

Die Aktie der Royal Bank of Scotland notiert aktuell in London mit einem Minus von 5,45 Prozent bei 39,64 Pence. (02.11.2009/ac/n/a)


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