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21.10.2009
Iberdrola legt Zahlen für die ersten neun Monate vor, konkretisiert Prognose
aktiencheck.de
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Madrid (aktiencheck.de AG) - Der spanische Energieversorger Iberdrola S.A. (ISIN ES0144580Y14/ WKN A0M46B) musste in den ersten neun Monaten einen Ergebnisrückgang ausweisen.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressmitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum bei 19,79 Mrd. Euro, was einem Plus von 11,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 17,81 Mrd. Euro entspricht. Das EBITDA konnte angesichts der starken Entwicklung in den USA leicht um 0,6 Prozent auf 4,95 Mrd. Euro verbessert werden, während man beim EBIT einen Rückgang um 1,4 Prozent auf 3,27 Mrd. Euro zu verzeichnen hatte. Unter dem Strich verzeichnete Iberdrola einen Nettogewinn von 2,03 Mrd. Euro, was einem Minus von 18,2 Prozent entspricht. Dabei hatte man im Berichtszeitraum mit 221,9 Mio. Euro deutlich geringere positive Einmaleffekte ausgewiesen, als noch in der Vorjahresperiode (567,4 Mio. Euro). Operativ hatte man auf dem Heimatmarkt Spanien unter der geringeren Nachfrage und fallenden Absatzpreisen zu leiden. Auch in Großbritannien war die operative Entwicklung leicht schwächer. In den USA konnte die Akquisition von Energy East einen positiven Ergebnisbeitrag liefern, während man in Lateinamerika einen leichten Ergebnisrückgang zu verzeichnen hatte.
Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern einen Anstieg beim Nettogewinn vor Einmaleffekten in Höhe von 5 bis 7 Prozent. Auch das EBITDA soll in dieser Größenordnung zulegen.
Die Aktie von Iberdrola notiert aktuell mit einem Minus von 0,32 Prozent bei 6,31 Euro. (21.10.2009/ac/n/a)
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