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Analysen - Ausland
30.09.2009
Royal Bank of Scotland halten
Hamburger Sparkasse

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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie der Royal Bank of Scotland (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) weiterhin mit "halten" ein.

Die Royal Bank of Scotland gehöre gemessen an ihrer Bilanzsumme zu den größten Banken in Europa. Sie bestehe aus den Divisionen Corporate Banking and Financial Markets, Retail Banking, Retail Direct, Manufacturing, Wealth Management, RBS Insurance, Ulster Bank und Citizens. Um ihre Marktanteile in den USA weiter auszubauen - speziell im Privatkundengeschäft - habe sie 2004 die amerikanische Charter One Financial Inc. übernommen.

Ende 2007 habe der Konzern zusammen mit Banco Santander und Fortis die Großbank ABN Amro erworben, um sie unter sich aufzuteilen, wobei RBS vor allem das Großkundengeschäft zugefallen sei. Diese Übernahme sowie die relativ aggressive Risikopolitik hätten Folgen gehabt: Nach hohen Abschreibungen habe der Konzern in der Folge nur durch staatliche Kapitalzufuhr gerettet werden können.

Die Analysten würden davon ausgehen, dass es Jahre dauern werde, bevor der Konzern es schaffe, wieder eine Eigenkapitalrendite in Höhe der Kapitalkosten zu verdienen. Demzufolge sei die Aktie auch vor dem Hintergrund weiterer möglicher Verwässerungseffekte deutlich überbewertet. Vor dem Hintergrund der derzeitig sehr niedrigen Risikoaversion würden sie von einer "verkaufen"-Empfehlung dennoch absehen.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse bewerten die Aktie der Royal Bank of Scotland unverändert mit dem Rating "halten". (Analyse vom 30.09.2009) (30.09.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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