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Analysen - Ausland
23.09.2009
Yingli Green Energy unter der Lupe
Geldanlage-Report

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Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldanlage-Report" nehmen die Aktie von Yingli Green Energy (ISIN US98584B1035/ WKN A0MR90) unter die Lupe.

Yingli Green Energy sei eines jener Unternehmen auf dem chinesischen Solarmarkt, welches gestärkt aus dem aktuellen Verdrängungswettbewerb hervorgehen könnte, denn laut einer Studie von Photon Consulting zähle das Unternehmen zu den wenigen, denen eine Kostensenkung auf 1 USD je Watt Modul-Leistung zuzutrauen sei.

Zudem sei die Kapitalbasis im Branchenvergleich robust. So hätten eine Kapitalerhöhung in Höhe von 227,4 Mio. USD und eine durch die Banken unterstützte Umstrukturierung der Schulden geholfen, die Yingli Green Energy-Bilanz für die bevorstehende Preisschlacht zu trimmen. Die Barmittel würden nun bei 359,1 Mio. USD und das Betriebskapital bei 637,8 Mio. USD liegen. Zum Vergleich: Die kurzfristigen Bankkredite würden sich auf 266,1 Mio. USD und die langfristigen Kredite auf 288,7 Mio. USD belaufen.

Entscheidender als die gestärkte Kapitalbasis finde jedoch die hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten, denn dies sei die Achillesverse der Solarunternehmen. Obwohl die Auslastung der Fertigungskapazitäten Branchenweit nur bei rund 30% liege, würden Kunden von Yingli Green Energy berichten, dass es zu Lieferverzögerungen komme.

Mittlerweile würden Beobachter vermuten, dass im dritten Quartal satte 180 Megawatt Solarmodulleistungen verkauft worden sein könnten. Bei einer Jahreskapazität von 600 MW entspreche das sogar mehr als der vollen Auslastung. Für das Gesamtjahr erwarte Yingli Green Energy Verkäufe von Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 450 bis 500 MW. Dies entspreche einer Auslastung von 75 bis 83% und liege somit mehr als doppelt so hoch wie im Branchenschnitt.

Als ein Billiganbieter profitiere Yingli Green Energy vom Preiscrash.

Insbesondere die hohe Fabrik-Auslastung spricht für die Yingli Green Energy-Aktie, so die Experten vom "Geldanlage-Report". Die Gewinnmargen würden jedoch erst einmal niedrig bleiben. (Analyse vom 23.09.2009) (23.09.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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