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News - Ausland
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09.09.2009
Richemont muss Umsatzrückgang ausweisen
aktiencheck.de
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Genf (aktiencheck.de AG) - Der schweizerische Luxusgüterkonzern Compagnie Financière Richemont AG (ISIN CH0045039655/ WKN A0Q9J3) musste in den ersten fünf Monaten des laufenden Fiskaljahres aufgrund der Wirtschaftskrise einen deutlichen Umsatzrückgang ausweisen.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung des Luxusgüterherstellers hervorgeht, musste man im Berichtszeitraum vor Wechselkurseffekten einen Umsatzrückgang von 16 Prozent ausweisen. Besonders betroffen hätten sich die Märkte in den USA gezeigt, wo Richemont einen Umsatzrückgang von 36 Prozent zu verzeichnen hatte. In der Region Asien/Pazifik konnten die Schweizer hingegen ein Umsatzplus von 5 Prozent verbuchen, während man in Europa ein Umsatzminus von 22 Prozent zu verzeichnen hatte.
In Lokalwährungen hatte der Umsatzrückgang von Richemont in den ersten fünf Monaten des laufenden Fiskaljahres bei 21 Prozent gelegen. Dabei hätten negative Wechselkurseffekte beim Dollar und beim japanischen Yen die Umsatzentwicklung mit rund 5 Prozentpunkten belastet.
Obwohl Richemont erste Anzeichen für eine Verlangsamung des Umsatzrückgangs ausmachen kann, zeigt sich der Konzern für die zweite Jahrshälfte weiterhin vorsichtig. Auch die anhaltend negativen Wechselkurseffekte könnten das Ergebnis beeinflussen. Mit einem Netto-Barmittelbestand von knapp 820 Mio. Euro und in Verbindung mit der starken Marktposition im Uhren- und Schmuckgeschäft sieht man sich jedoch gut positioniert, um von einer Markterholung profitieren zu können.
Die Aktie von Richemont notiert aktuell mit einem Minus von 3,00 Prozent bei 29,12 Schweizer Franken. (09.09.2009/ac/n/a)
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