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News - Nebenwerte
11.08.2009
Grammer rutscht in die roten Zahlen
aktiencheck.de

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Amberg (aktiencheck.de AG) - Der Automobilzulieferer Grammer AG (ISIN DE0005895403/ WKN 589540) hatte im ersten Halbjahr unter der anhaltend schwachen Automobilkonjunktur zu leiden und verbuchte einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang.

Wie der Konzern am Dienstag erklärte, lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres mit 341,7 Mio. Euro um 37,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Beim Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stand im Berichtszeitraum ein Verlust von 19,4 Mio. Euro zu Buche, nachdem man im Vorjahreszeitraum ein EBIT von +21,9 Mio. Euro erzielt hatte. Neben der schwachen operativen Entwicklung haben Einmalaufwendungen von 9,8 Mio. Euro das Ergebnis im Berichtszeitraum belastet. Beim Nachsteuerergebnis wurde ein Verlust von 22,8 Mio. Euro ausgewiesen, nach einem Nachsteuergewinn von 11,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Für das laufende Fiskaljahr erwartet Grammer einen Umsatzrückgang von 30 Prozent. Nach Aussage des Konzerns werde die Fortsetzung der Kapazitätsanpassung und die Fixkostenreduzierung unverändert das zentrale Thema in den nächsten Monaten sein. Ausgehend von den Belastungen sowie dem deutlichen Umsatzrückgang seien die Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr insgesamt nicht positiv zu beurteilen. Die Entwicklung der operativen Ergebnisse werde sich nach den Maßnahmen verbessern, allerdings werde das Gesamtergebnis mit den Restrukturierungskosten negativ ausfallen.

Die Aktie von Grammer notiert aktuell mit einem Minus von 1,29 Prozent bei 6,89 Euro. (11.08.2009/ac/n/nw)


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