|
News - Ausland
|
07.08.2009
Andritz meldet Ergebniseinbruch, Aktie unter Druck
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
GrazGraz (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Technologiekonzern Andritz AG (ISIN AT0000730007/ WKN 632305) verbuchte im ersten Halbjahr einen deutlichen Ergebnisrückgang, bestätigte jedoch im Anschluss die Jahresprognosen.
Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum bei 1,57 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert von 1,65 Mrd. Euro einem Minus von 4,6 Prozent entspricht. Der Auftragseingang verringerte sich gegenüber dem überproportional hohen Vorjahreswert von 2,13 Mrd. Euro auf 1,71 Mrd. Euro, wobei man vor allem in den Segmenten Pulp & Paper und Metals deutliche Rückgänge hinnehmen musste.
Beim operativen Ergebnis (EBITA) wurde ein deutlicher Einbruch auf 56,5 Mio. Euro verzeichnet, nachdem man im Vorjahreszeitraum ein EBITA von 104,5 Mio. Euro verzeichnet hatte. Ohne die Berücksichtigung von restrukturierungsbedingten Einmaleffekten hatte das EBITA im Berichtszeitraum bei 80,8 Mio. Euro gelegen. Nach Anteilen Dritter verringerte sich das Konzernergebnis auf 32,5 Mio. Euro, nach 69,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Für das Gesamtjahr 2009 bestätigt Andritz die zuvor veröffentlichte Prognose und geht nach wie vor von einem Umsatzrückgang von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert sowie einem Rückgang beim Konzernergebnis aus. "Die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere in unseren Geschäftsbereichen Pulp & Paper und Metals, dauern an. Aufgrund der fehlenden Visibilität hinsichtlich des weiteren Fortgangs der Finanz- und Wirtschaftskrise haben wir die bereits 2008 begonnenen, notwendigen Restrukturierungen fortgesetzt und sehen uns damit aus heutiger Sicht für das weiterhin schwierige Umfeld gut gerüstet", erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Leitner.
Die Aktie von Andritz verliert in Wien derzeit 6,44 Prozent auf 30,50 Euro. (07.08.2009/ac/n/a)
|