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Analysen - Ausland
24.07.2009
AT&S akkumulieren
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Thomas Unger, Analyst der Erste Bank, stuft die Aktie von AT&S (ISIN AT0000969985/ WKN 922230) unverändert mit "akkumulieren" ein.

Der steirische Leiterplattenhersteller habe am Donnerstag ein Ergebnis des ersten Quartals 2009/2010 präsentiert, das - erwartungsgemäß - durch hohe Kosten im Zuge der Verlagerung der Volumsproduktion aus Österreich nach Asien geprägt gewesen sei. Wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sei der Umsatz gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr um 28% auf EUR 83,3 Mio. gefallen.

Die derzeitige Unterlauslastung in der fixkostenintensiven Herstellung von Leiterplatten übe starken Druck auf die Gewinnmargen aus, so sei die Bruttogewinnmarge von 14,7% im letzten Fiskaljahr auf -0,9% im ersten Quartal 2009/2010 gefallen. Das EBIT sei durch die Restrukturierungsmaßnahmen zusätzlich belastet worden und habe sich auf einen Verlust von EUR 50,1 Mio. belaufen. Das Quartal sei mit einem Konzernverlust von EUR 52,2 Mio. beendet worden, was einem Verlust von EUR 2,23 je Aktie entspreche.

Im Bezug auf den Ausblick habe sich das Management auf keine genauen Prognosen eingelassen, jedoch werde das abgelaufene, erste Quartal als Tiefpunkt der Krise betrachtet. Das schwache Ergebnis im ersten Quartal sei sicherlich keine Überraschung, trotzdem werde man die Volljahresschätzungen weiter nach unten revidieren müssen.

Die "akkumulieren"-Empfehlung der Analysten der Erste Bank für die Aktie von AT&S bleibt jedoch erhalten. (Analyse vom 24.07.2009) (24.07.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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