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Analysen - Ausland
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23.07.2009
Coca-Cola kein Rückkauf
Frankfurter Tagesdienst
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www.optionsscheinecheck.de
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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten von einem Rückkauf der Aktie von Coca-Cola (ISIN US1912161007/ WKN 850663) ab.
Coca-Cola habe für eine positive Überraschung gesorgt. Doch neben Licht habe es auch Schatten gegeben. Der Nettogewinn des weltweit operierenden Softdrinkherstellers sei im zweiten Quartal um 43,7% auf 2,04 Mrd. US-Dollar gewachsen. Ohne Einmaleffekte habe der Gewinn pro Aktie bei 92 Cent gelegen. Analysten seien dagegen von nur 89 Cent ausgegangen.
Besonders auf den asiatischen Wachstumsmärkten habe Coca-Cola weiter zulegen können. Dieser positive Effekt sei jedoch durch den wieder stärkeren US-Dollar geschmälert worden. Diese negativen Wechselkurseffekte hätten den operativen Umsatz negativ beeinflusst, der um 9% auf 8,27 Mrd. US-Dollar zurückgegangen sei. Analysten hätten hingegen mit 8,57 Mrd. US-Dollar einiges mehr erwartet.
Eine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr habe Coca-Cola nicht wagen wollen. Im April habe der Konzern nur das langfristige Ziel bekräftigt, die Verkäufe um 3 bis 4% zu steigern. Vom Wechselkurs erwarte man aber auch weiter eine nicht unerhebliche Belastung. Diese solle im laufenden dritten Quartal 12 bis 14% betragen, während sie im vierten Quartal im niedrigen, prozentual einstelligen Bereich liegen solle.
Die Zahlen von Coca-Cola seien bei den Anlegern keineswegs begeistert aufgenommen worden. Die Aktie sei am Dienstag an der Wall Street um 1,3% schwächer bei 50,35 US-Dollar aus dem Handel gegangen.
Trotz eines charttechnischen Kaufsignals (Sprung über 50 US-Dollar) sehen die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" derzeit von einem Rückkauf der Aktie von Coca-Cola ab. (Ausgabe 109 vom 22.07.2009) (23.07.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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