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21.07.2009
State Street: Sonderbelastung führt zu Verlust, Erwartungen übertroffen
aktiencheck.de

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Boston (aktiencheck.de AG) - Der US-Finanzdienstleister State Street Corp. (ISIN US8574771031/ WKN 864777) meldete am Dienstag, dass er im zweiten Quartal aufgrund einer hohen Sonderbelastung einen Verlust erwirtschaftet hat. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis jedoch übertroffen werden.

Der den Aktionären zuzurechnende Nettoverlust belief sich auf 3,31 Mrd. Dollar bzw. 7,12 Dollar pro Aktie, im Vergleich zu einem Gewinn von 548 Mio. Dollar bzw. 1,35 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Das jüngste Ergebnis beinhaltet dabei eine Sonderbelastung von 7,91 Dollar pro Aktie im Zusammenhang mit dem so genannten ABCP (Asset-Backed Commercial Paper)-Programm des Konzerns. Vor Einmaleffekten wurde ein Gewinn von 1,04 Dollar (Vorjahr: 1,40 Dollar) pro Aktie erzielt. Der Umsatz verringerte sich um 20,3 Prozent auf 2,15 Mrd. Dollar.

Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 97 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 2,16 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 97 Cents bei Erlösen von 2,19 Mrd. Dollar in Aussicht.

Die Aktie von State Street beendete den Handel gestern an der NYSE bei 48,81 Dollar. (21.07.2009/ac/n/a)


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